Im Jahr 1923 wurde Fokstumyra das erste Naturschutzgebiet Norwegens, eine direkte Reaktion auf die Schäden, die die Dovre-Eisenbahnlinie in dem bis dahin fast unberührten Hochlandfeuchtgebiet verursacht hatte. Das Reservat erstreckt sich über 8 Quadratkilometer Sumpfgebiet am Fuße des Dovrefjell, und es wurden hier rund 170 Vogelarten gezählt, darunter Kraniche, Rohrweihen, Sumpfohreulen und Kampfläufer. Ein 7 km langer Holzsteg führt durch das Reservat, vorbei an einem Vogelbeobachtungsturm. Während der Brutzeit ist der Zugang von Mai bis August eingeschränkt. Das Gebiet wurde 2002 zum Ramsar-Feuchtgebiet erklärt und bestätigt damit, was die Norweger schon vor einem Jahrhundert erkannt haben: Es gibt Orte, die es wert sind, geschützt zu werden, bevor jemand daran denkt, sie auszubeuten.
📍 Wahrzeichen
Hochebene
Gudbrandsdalen
Fokstumyra: Norwegens erstes Naturschutzgebiet
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