An der nordwestlichen Spitze der Insel Fjøløy errichteten die deutschen Besatzungstruppen von 1942 bis 1943 eine Küstenfestung, die Teil der Atlantikwall-Verteidigungsanlagen zur Sicherung der Zufahrtswege nach Stavanger war. Die Batterie bestand aus drei 21-Zentimeter-Mörsern in Betonstellungen, die von etwa 150 Soldaten bemannt wurden, die in Kasernen untergebracht waren. Dazu gehörten Munitionsbunker, ein Kommandoposten und ein Netz aus in den Fels gehauenen Schützengräben. Nach dem Krieg wurde die Festung versiegelt und blieb fast 70 Jahre lang unberührt.
Im Jahr 2011 wurde die Festung Fjøløy erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Freiwillige des Vereins „Fjøløy Festung Venner“ rodeten die Vegetation, sanierten die Wege und öffneten die Bunker für Führungen. Eines der Kasernengebäude aus dem Jahr 1942 wurde zu einer bemannten DNT-Hütte mit 22 Betten umgebaut, die vom Stavanger Turistforening betrieben wird. Damit ist sie eine der ungewöhnlichsten DNT-Hütten Norwegens: Man übernachtet in einer ehemaligen Militärkaserne, umgeben von Geschützstellungen und Bunkern.
Angrenzend an die Festung steht der Fjøløy-Leuchtturm, ein 1849 errichteter Leuchtturm aus Gusseisen, der 1981 automatisiert wurde. Der Leuchtturm ist einer der älteren erhaltenen Eisentürme an der Küste, weiß gestrichen und mit einem roten Laternenraum versehen. Die Insel selbst ist über eine Brücke mit Rennesøy verbunden, das wiederum über den Ryfylke-Tunnel mit Stavanger verbunden ist. Ein markierter Wanderweg führt im Bogen durch das Festungsgelände, vorbei am Leuchtturm und entlang der Küste mit Blick über den Boknafjord.
Im Jahr 2011 wurde die Festung Fjøløy erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Freiwillige des Vereins „Fjøløy Festung Venner“ rodeten die Vegetation, sanierten die Wege und öffneten die Bunker für Führungen. Eines der Kasernengebäude aus dem Jahr 1942 wurde zu einer bemannten DNT-Hütte mit 22 Betten umgebaut, die vom Stavanger Turistforening betrieben wird. Damit ist sie eine der ungewöhnlichsten DNT-Hütten Norwegens: Man übernachtet in einer ehemaligen Militärkaserne, umgeben von Geschützstellungen und Bunkern.
Angrenzend an die Festung steht der Fjøløy-Leuchtturm, ein 1849 errichteter Leuchtturm aus Gusseisen, der 1981 automatisiert wurde. Der Leuchtturm ist einer der älteren erhaltenen Eisentürme an der Küste, weiß gestrichen und mit einem roten Laternenraum versehen. Die Insel selbst ist über eine Brücke mit Rennesøy verbunden, das wiederum über den Ryfylke-Tunnel mit Stavanger verbunden ist. Ein markierter Wanderweg führt im Bogen durch das Festungsgelände, vorbei am Leuchtturm und entlang der Küste mit Blick über den Boknafjord.