Brekke in Gulen hat den Ruf, der feuchteste Ort Norwegens zu sein, und die Zahlen belegen dies. Die jährliche Niederschlagsmenge übersteigt hier regelmäßig 3.000 Millimeter. Im Jahr 1990 verzeichnete die nahe gelegene Messstation in Verkland 5.546 Millimeter, was damals einen norwegischen Rekord darstellte.
Norwegen hat Extreme in beide Richtungen. In Skjåk im Ottadalen, auf der anderen Seite des Gebirges, fallen etwa 300 Millimeter pro Jahr. Das ist knapp über der 250-Millimeter-Grenze, die eine Wüste definiert. Der trockenste Ort Norwegens ist also fast eine Wüste, und der feuchteste Ort des Landes bekommt fast 20 Mal so viel Regen ab. Der Grund dafür sind dieselben Berge: Die feuchte Luft von der Nordsee trifft bei Brekke auf die Küste und lädt alles ab, was sie mit sich führt. Wenn sie die Berge überquert und Skjåk erreicht, ist nichts mehr übrig.
Es gibt Orte in Norwegen, die noch mehr Regen abbekommen, wie die Gletscher von Folgefonna und Ålfotbreen, aber dort lebt niemand. Brekke ist der nasseste Ort, an dem sich die Menschen aufhalten.
Norwegen hat Extreme in beide Richtungen. In Skjåk im Ottadalen, auf der anderen Seite des Gebirges, fallen etwa 300 Millimeter pro Jahr. Das ist knapp über der 250-Millimeter-Grenze, die eine Wüste definiert. Der trockenste Ort Norwegens ist also fast eine Wüste, und der feuchteste Ort des Landes bekommt fast 20 Mal so viel Regen ab. Der Grund dafür sind dieselben Berge: Die feuchte Luft von der Nordsee trifft bei Brekke auf die Küste und lädt alles ab, was sie mit sich führt. Wenn sie die Berge überquert und Skjåk erreicht, ist nichts mehr übrig.
Es gibt Orte in Norwegen, die noch mehr Regen abbekommen, wie die Gletscher von Folgefonna und Ålfotbreen, aber dort lebt niemand. Brekke ist der nasseste Ort, an dem sich die Menschen aufhalten.