Auf dem Gehöft Husabø in der Nähe von Leikanger ragt eine schlanke Steinsäule 7,8 Meter in die Höhe. Baldersteinen gilt als der höchste Menhir Norwegens und wird auf die Zeit zwischen 500 und 800 n. Chr. datiert. Er wurde hier als Gedenkstein aufgestellt, doch niemand weiß mit Sicherheit, wem er gewidmet ist.
Der Name des Steins wird seit langem mit der Saga von Fridtjov den frøkne, dem kühnen Wikingerhelden, in Verbindung gebracht. Die Saga erzählt von einem großen Kultort namens Baldershagen, und manche behaupten, dies beziehe sich auf die Gegend um Husabø, wo der Stein steht. Dieser Überlieferung zufolge markiert der Menhir Fridtjovs Grab. Die Wissenschaftler sind geteilter Meinung: Die Saga wurde erst Jahrhunderte nach den darin beschriebenen Ereignissen niedergeschrieben, und es gibt keine archäologischen Beweise, die diesen Zusammenhang direkt belegen.
Was der Boden preisgegeben hat, ist jedoch an sich schon beeindruckend. Im Jahr 1994 führten Archäologen etwa 100 Meter südlich des Steins Ausgrabungen durch und legten Baldershagen frei, ein großes Grabfeld aus der Eisenzeit. Am Rande des Grabhügels wurde ein Männergrab aus der Wikingerzeit oder etwas früher gefunden. Der Stein selbst, das Grabfeld und die reichhaltigen Funde deuten gemeinsam darauf hin, dass Husabø über Jahrhunderte hinweg ein Ort von beträchtlicher Bedeutung war. Der Stein steht direkt unterhalb der Landstraße 55 und ist von der Straße aus sichtbar.
Der Name des Steins wird seit langem mit der Saga von Fridtjov den frøkne, dem kühnen Wikingerhelden, in Verbindung gebracht. Die Saga erzählt von einem großen Kultort namens Baldershagen, und manche behaupten, dies beziehe sich auf die Gegend um Husabø, wo der Stein steht. Dieser Überlieferung zufolge markiert der Menhir Fridtjovs Grab. Die Wissenschaftler sind geteilter Meinung: Die Saga wurde erst Jahrhunderte nach den darin beschriebenen Ereignissen niedergeschrieben, und es gibt keine archäologischen Beweise, die diesen Zusammenhang direkt belegen.
Was der Boden preisgegeben hat, ist jedoch an sich schon beeindruckend. Im Jahr 1994 führten Archäologen etwa 100 Meter südlich des Steins Ausgrabungen durch und legten Baldershagen frei, ein großes Grabfeld aus der Eisenzeit. Am Rande des Grabhügels wurde ein Männergrab aus der Wikingerzeit oder etwas früher gefunden. Der Stein selbst, das Grabfeld und die reichhaltigen Funde deuten gemeinsam darauf hin, dass Husabø über Jahrhunderte hinweg ein Ort von beträchtlicher Bedeutung war. Der Stein steht direkt unterhalb der Landstraße 55 und ist von der Straße aus sichtbar.