Vangstua – Ein Haus aus Glas
🎭 Kultur Østfold Ländlich

Vangstua – Ein Haus aus Glas

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An der Raststätte Jaren an der E18 in der Nähe von Knapstad steht ein kleines rotes Haus aus den 1860er Jahren inmitten eines modernen Glasgebäudes. Es sieht seltsam aus, und genau darum geht es.

„Vangstua“ war ursprünglich ein Arbeiterhaus in der ehemaligen Gemeinde Hobøl. Als die Straße verbreitert werden sollte, war der Abriss des Hauses geplant. Die Künstlerin Marianne Heske schaltete sich ein und verwandelte es in ein Kunstprojekt. Im Oktober 2015 wurde das kleine Haus auf dem Eidsvolls plass vor dem norwegischen Parlament in Oslo aufgestellt, wo 150.000 Menschen es besichtigten. Der Kontrast zwischen dem bescheidenen Holzhäuschen und dem prächtigen Parlamentsgebäude vermittelte eine Botschaft zum kulturellen Erbe, die kein Bericht hätte besser vermitteln können.

Im Jahr 2020 wurde „Vangstua“ hier in Jaren dauerhaft aufgestellt, umgeben von einer Glaskonstruktion, die es vor Witterungseinflüssen schützt und gleichzeitig von der Straße aus sichtbar bleibt. Es ist ein Denkmal für die Tausenden von kleinen Bauernhäusern und Arbeiterhäuschen, die in ganz Norwegen still und leise verschwunden sind, während Straßen, Vororte und Gewerbegebiete expandierten. Die Installation ist frei zugänglich und von der E18 aus sichtbar.

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