Am 29. April 1940, als deutsche Bomber die Stadt Molde systematisch zerstörten, suchte König Haakon VII. unter einer Birke am Hang oberhalb der brennenden Stadt Schutz. Ein Fotograf hielt diesen Moment fest: Der betagte König stand allein unter dem Baum und beobachtete die Zerstörung seines Landes unter ihm. Das Bild wurde zu einer der ikonischsten Aufnahmen der norwegischen Kriegsgeschichte, ein Symbol für einen König, der sich weigerte, zu kapitulieren, und das Exil der Kollaboration vorzog.
Haakon war aus Oslo geflohen, nachdem er das deutsche Ultimatum zur Akzeptanz einer Nazi-Marionettenregierung abgelehnt hatte. Zwei Monate lang zog er durch Norwegen nach Norden und war der Luftwaffe stets einen Schritt voraus, bevor er schließlich nach Großbritannien evakuiert wurde. Molde war eine von mehreren Stationen auf dieser Reise, und die Stadt zahlte einen hohen Preis dafür, dass sie die königliche Gesandtschaft beherbergte: Deutsche Bomber machten über mehrere Tage hinweg einen Großteil des Stadtzentrums dem Erdboden gleich.
Die ursprüngliche Birke starb schließlich ab und wurde ersetzt. Um sie herum wurde nach dem Krieg der „Fredslunden“ (Friedenshain) angelegt. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, die Norwegen besuchten, haben hier Bäume gepflanzt und so einen kleinen Hain geschaffen, der den Widerstand während des Krieges mit der Versöhnung der Nachkriegszeit verbindet. Der Ort liegt in einer ruhigen Parkanlage in Molde mit Blick auf den Romsdalsfjord.
Haakon war aus Oslo geflohen, nachdem er das deutsche Ultimatum zur Akzeptanz einer Nazi-Marionettenregierung abgelehnt hatte. Zwei Monate lang zog er durch Norwegen nach Norden und war der Luftwaffe stets einen Schritt voraus, bevor er schließlich nach Großbritannien evakuiert wurde. Molde war eine von mehreren Stationen auf dieser Reise, und die Stadt zahlte einen hohen Preis dafür, dass sie die königliche Gesandtschaft beherbergte: Deutsche Bomber machten über mehrere Tage hinweg einen Großteil des Stadtzentrums dem Erdboden gleich.
Die ursprüngliche Birke starb schließlich ab und wurde ersetzt. Um sie herum wurde nach dem Krieg der „Fredslunden“ (Friedenshain) angelegt. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, die Norwegen besuchten, haben hier Bäume gepflanzt und so einen kleinen Hain geschaffen, der den Widerstand während des Krieges mit der Versöhnung der Nachkriegszeit verbindet. Der Ort liegt in einer ruhigen Parkanlage in Molde mit Blick auf den Romsdalsfjord.