In der Nähe der alten Fähranlegestelle bei Dryna auf der Insel Otrøya diente eine flache Felshöhle während des Zweiten Weltkriegs französischen Kriegsgefangenen als Versteck. Die Kriegsgefangenen waren von den deutschen Besatzungstruppen als Zwangsarbeiter in diese Gegend gebracht worden – im Rahmen des weit verbreiteten Einsatzes ausländischer Gefangener für Bauprojekte in ganz Norwegen.
Einigen der französischen Gefangenen gelang es, ihren Bewachern zu entkommen und in diesem natürlichen Felsvorsprung Unterschlupf zu finden. Einheimische Familien auf Otrøya versorgten die Flüchtlinge heimlich mit Lebensmitteln, wobei sie erhebliche persönliche Risiken auf sich nahmen. Die Höhle ist recht klein und bietet gerade einmal Schutz vor Wind und Wetter, was die Geschichte des Überlebens an diesem Ort umso beeindruckender macht.
Die Stätte ist ausgeschildert und zu Fuß in Küstennähe erreichbar. Abgesehen von der Höhle selbst gibt es nicht viel zu sehen, doch sie steht als stille Mahnung sowohl an die Grausamkeit der Besatzung als auch an den Mut gewöhnlicher Norweger, die sich entschlossen hatten, zu helfen.
Einigen der französischen Gefangenen gelang es, ihren Bewachern zu entkommen und in diesem natürlichen Felsvorsprung Unterschlupf zu finden. Einheimische Familien auf Otrøya versorgten die Flüchtlinge heimlich mit Lebensmitteln, wobei sie erhebliche persönliche Risiken auf sich nahmen. Die Höhle ist recht klein und bietet gerade einmal Schutz vor Wind und Wetter, was die Geschichte des Überlebens an diesem Ort umso beeindruckender macht.
Die Stätte ist ausgeschildert und zu Fuß in Küstennähe erreichbar. Abgesehen von der Höhle selbst gibt es nicht viel zu sehen, doch sie steht als stille Mahnung sowohl an die Grausamkeit der Besatzung als auch an den Mut gewöhnlicher Norweger, die sich entschlossen hatten, zu helfen.