Der Solbergtårnet ragt 30 Meter aus einer Waldlichtung in der Nähe von Skjeberg empor und verbindet zeitgenössische Architektur mit einer der dichtesten Konzentrationen von Felsmalereien aus der Bronzezeit in Norwegen. Entworfen wurde der Turm von dem in Kanada geborenen und in Bergen ansässigen Architekten Todd Saunders, der 2004 ohne vorgegebene Vorgaben beauftragt wurde. Seine Erkenntnis war, dass die flache Landschaft von Østfold ihre Schönheit auf Bodenhöhe verbarg; erst aus der Höhe könne man die umgebende Natur richtig würdigen. Das Ergebnis, das 2010 fertiggestellt wurde, ist ein markantes neunstöckiges Bauwerk, das lediglich eine Treppe und einen Aufzug enthält und sich aus einer asymmetrischen, rampenförmigen Wand erhebt, die auf Bodenhöhe beginnt und allmählich ansteigt, um den Turm zu bilden.
Entlang der Rampe entwarf Saunders sieben kleine Pavillons, in denen Informationen über die lokalen Felszeichnungen aus der Bronzezeit präsentiert werden, wodurch der Weg selbst zu einer informativen Reise durch 3.000 Jahre Geschichte wird. Das Solberg-Feld besteht aus drei separaten Fundstätten mit Felsgravuren, die Schiffe, vierrädrige Wagen, Sonnenräder und – ungewöhnlicherweise – ein Baumsymbol darstellen, das in der skandinavischen Felskunst äußerst selten ist und als Fruchtbarkeits- oder Lebensbaumsymbol interpretiert wird. Der Name Solberg bedeutet „Sonnenberg“ – passend für einen Ort, an dem Menschen der Bronzezeit Sonnenräder in den Felsen gemeißelt haben.
Vom Gipfel aus genießen Besucher einen Panoramablick über den Oslofjord und die schwedische Grenzlandschaft. Der Turm befindet sich innerhalb der „Oldtidsruta“, dem „Uralten Pfad“ entlang der Autobahn 110, zu dem auch das berühmte „Bjørnstadskipet“ gehört, eine der größten bekannten Schiffsgravuren in Nordeuropa. Saunders’ Entwurf verwandelte dieses Gebiet von einer bloßen Durchfahrtsstrecke auf der Autobahn in ein Ausflugsziel und enthüllte eine Landschaft mit alter sakraler Kunst, an der die meisten Menschen einfach vorbeifuhren, ohne zu wissen, dass sie existierte.
Entlang der Rampe entwarf Saunders sieben kleine Pavillons, in denen Informationen über die lokalen Felszeichnungen aus der Bronzezeit präsentiert werden, wodurch der Weg selbst zu einer informativen Reise durch 3.000 Jahre Geschichte wird. Das Solberg-Feld besteht aus drei separaten Fundstätten mit Felsgravuren, die Schiffe, vierrädrige Wagen, Sonnenräder und – ungewöhnlicherweise – ein Baumsymbol darstellen, das in der skandinavischen Felskunst äußerst selten ist und als Fruchtbarkeits- oder Lebensbaumsymbol interpretiert wird. Der Name Solberg bedeutet „Sonnenberg“ – passend für einen Ort, an dem Menschen der Bronzezeit Sonnenräder in den Felsen gemeißelt haben.
Vom Gipfel aus genießen Besucher einen Panoramablick über den Oslofjord und die schwedische Grenzlandschaft. Der Turm befindet sich innerhalb der „Oldtidsruta“, dem „Uralten Pfad“ entlang der Autobahn 110, zu dem auch das berühmte „Bjørnstadskipet“ gehört, eine der größten bekannten Schiffsgravuren in Nordeuropa. Saunders’ Entwurf verwandelte dieses Gebiet von einer bloßen Durchfahrtsstrecke auf der Autobahn in ein Ausflugsziel und enthüllte eine Landschaft mit alter sakraler Kunst, an der die meisten Menschen einfach vorbeifuhren, ohne zu wissen, dass sie existierte.