Skjold ist ein kleines Dorf mit etwa 960 Einwohnern an der E134, rund 25 Kilometer nordöstlich von Haugesund. Der Name leitet sich vom altnordischen Wort für „Schild“ ab. Heute ist hier nicht viel los, doch der Ort trägt eine ungewöhnliche Narbe.
Am 13. September 1992 wurde die Dorfkirche vorsätzlich in Brand gesetzt und brannte vollständig nieder. Es handelte sich um eine Blockkirche aus dem Jahr 1887, die das Zentrum des Gemeinschaftslebens bildete. Der Brandstifter war Varg Vikernes, die berüchtigtste Figur der norwegischen Black-Metal-Szene. Er wurde 1994 wegen der Brandstiftung an der Skjold-Kirche sowie an der Holmenkollen-Kapelle und der Åsane-Kirche verurteilt, zusätzlich zu einer Verurteilung wegen Mordes ersten Grades. Die Kirchenbrände waren Teil einer Welle von Anschlägen durch Black-Metal-Musiker, die sich Anfang der 1990er Jahre gegen christliche Kirchen in ganz Norwegen richteten. Bis 1996 waren mindestens 50 Kirchen angegriffen worden.
Für eine kleine ländliche Gemeinde war der Verlust der Kirche verheerend. Sie war nicht nur ein Gebäude. Hier waren Generationen getauft, getraut und beerdigt worden. Der 1998 fertiggestellte Ersatz ist eine weiße Steinkirche in achteckiger Form, entworfen vom Architekten Nils A. Vikanes. Sie sieht dem Original überhaupt nicht ähnlich, was eine bewusste Entscheidung war.
Vor der Gemeindezusammenlegung im Jahr 1965 war Skjold eine eigenständige Gemeinde. Sie wurde mehrmals aufgeteilt: Tysvær wurde 1849 und Vats 1891 von ihr abgetrennt. Was geblieben ist, ist ein ruhiges Dorf am Fjord, durch das die E134 auf ihrem Weg nach Osten führt.
Am 13. September 1992 wurde die Dorfkirche vorsätzlich in Brand gesetzt und brannte vollständig nieder. Es handelte sich um eine Blockkirche aus dem Jahr 1887, die das Zentrum des Gemeinschaftslebens bildete. Der Brandstifter war Varg Vikernes, die berüchtigtste Figur der norwegischen Black-Metal-Szene. Er wurde 1994 wegen der Brandstiftung an der Skjold-Kirche sowie an der Holmenkollen-Kapelle und der Åsane-Kirche verurteilt, zusätzlich zu einer Verurteilung wegen Mordes ersten Grades. Die Kirchenbrände waren Teil einer Welle von Anschlägen durch Black-Metal-Musiker, die sich Anfang der 1990er Jahre gegen christliche Kirchen in ganz Norwegen richteten. Bis 1996 waren mindestens 50 Kirchen angegriffen worden.
Für eine kleine ländliche Gemeinde war der Verlust der Kirche verheerend. Sie war nicht nur ein Gebäude. Hier waren Generationen getauft, getraut und beerdigt worden. Der 1998 fertiggestellte Ersatz ist eine weiße Steinkirche in achteckiger Form, entworfen vom Architekten Nils A. Vikanes. Sie sieht dem Original überhaupt nicht ähnlich, was eine bewusste Entscheidung war.
Vor der Gemeindezusammenlegung im Jahr 1965 war Skjold eine eigenständige Gemeinde. Sie wurde mehrmals aufgeteilt: Tysvær wurde 1849 und Vats 1891 von ihr abgetrennt. Was geblieben ist, ist ein ruhiges Dorf am Fjord, durch das die E134 auf ihrem Weg nach Osten führt.