Die Røstvangen -Bergwerke
📜 Geschichte Østerdalen Gebirge

Die Røstvangen -Bergwerke

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Im Jahr 1904 wurde in den Bergen zwischen Kvikne und Tynset ein neues Kupferbergwerk eröffnet, das sich innerhalb weniger Jahre zu einer kleinen Gemeinde entwickelte. In ihrer Blütezeit zwischen 1916 und 1919 beschäftigte Røstvangen 260 Arbeiter und verfügte über ein eigenes Postamt, eine Bäckerei, einen Versammlungssaal, Geschäfte, Wohngebäude, Kasernen und sogar ein Kino. Für einen abgelegenen Ort in den Bergen war sie bemerkenswert gut ausgestattet.

In der Mine wurde kupferhaltiges Pyrit abgebaut, und der Betrieb expandierte während des Ersten Weltkriegs rasch, als die Kupferpreise hoch waren. Doch als der Krieg endete und die Preise einbrachen, konnte sich das Unternehmen nicht anpassen. Im Jahr 1921 ging Røstvangen in Konkurs – es war einer der größten Unternehmenszusammenbrüche in Norwegen zu jener Zeit. Die gesamte Gemeinde verschwand fast über Nacht, als die Arbeiter auf der Suche nach anderen Arbeitsplätzen wegzogen.

Der Standort ist heute ein eindrucksvolles Beispiel für die Geschichte eines Bergbaubooms und -crashs. Fundamente, Schlackenhügel und die Überreste der Bergwerksgebäude sind in der Landschaft noch immer sichtbar. Der gesamte Betrieb dauerte nur 17 Jahre, hinterließ jedoch seine Spuren auf dem Berg und in der Geschichte von Østerdalen.

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