Øvre Anárjohka ist Norwegens abgelegenster Nationalpark. Er wurde 1975 gegründet und 2003 erweitert und umfasst 1.409 Quadratkilometer unberührten Birken- und Kiefernwald im Inneren von Finnmark, an der Grenze zu Finnland. Es gibt keine Straßen in den Park, keine Hütten und keine markierten Wanderwege.
Schon das Erreichen der Parkgrenze ist eine Expedition. Von Karasjok, der nächstgelegenen norwegischen Stadt, sind es etwa 50 Kilometer über das straßenlose Gelände der Finnmarksvidda in Richtung Süden. Der praktischste Zugang ist eigentlich von der finnischen Seite aus: Das Dorf Angeli, das über eine Straße von Inari aus erreichbar ist, liegt etwa 10 bis 20 Kilometer vom westlichen Rand des Parks entfernt. Von dort aus durchquert man den finnischen Lemmenjoki-Nationalpark, bevor man den Fluss Anárjohka durchwatet und nach Norwegen gelangt. Im Sommer ist Packrafting oder Kanufahren auf den Flusssystemen die gängigste Vorgehensweise, da das Gelände größtenteils aus unwegsamem Moor und Birkenwald besteht. Im Winter finden von Angeli aus geführte 10-tägige Skitouren statt.
Der Park schützt eines der größten noch erhaltenen Gebiete unberührten subarktischen Waldes in Europa. Die Waldkiefer wächst hier so langsam, dass einige Bäume über 500 Jahre alt sind, obwohl sie kaum größer als ein Mensch sind. Der Wald wurde nie kommerziell abgeholzt, unter anderem weil er einfach zu abgelegen war. Der Fluss Anárjohka fließt nach Norden in den Tana, einen der großen Lachsflüsse Europas. Besucher müssen völlig autark sein, ein Satellitentelefon mitführen und über ausgeprägte Orientierungsfähigkeiten verfügen. Im gesamten Park gibt es keinen Mobilfunkempfang.
Schon das Erreichen der Parkgrenze ist eine Expedition. Von Karasjok, der nächstgelegenen norwegischen Stadt, sind es etwa 50 Kilometer über das straßenlose Gelände der Finnmarksvidda in Richtung Süden. Der praktischste Zugang ist eigentlich von der finnischen Seite aus: Das Dorf Angeli, das über eine Straße von Inari aus erreichbar ist, liegt etwa 10 bis 20 Kilometer vom westlichen Rand des Parks entfernt. Von dort aus durchquert man den finnischen Lemmenjoki-Nationalpark, bevor man den Fluss Anárjohka durchwatet und nach Norwegen gelangt. Im Sommer ist Packrafting oder Kanufahren auf den Flusssystemen die gängigste Vorgehensweise, da das Gelände größtenteils aus unwegsamem Moor und Birkenwald besteht. Im Winter finden von Angeli aus geführte 10-tägige Skitouren statt.
Der Park schützt eines der größten noch erhaltenen Gebiete unberührten subarktischen Waldes in Europa. Die Waldkiefer wächst hier so langsam, dass einige Bäume über 500 Jahre alt sind, obwohl sie kaum größer als ein Mensch sind. Der Wald wurde nie kommerziell abgeholzt, unter anderem weil er einfach zu abgelegen war. Der Fluss Anárjohka fließt nach Norden in den Tana, einen der großen Lachsflüsse Europas. Besucher müssen völlig autark sein, ein Satellitentelefon mitführen und über ausgeprägte Orientierungsfähigkeiten verfügen. Im gesamten Park gibt es keinen Mobilfunkempfang.
Sehr schwierig