Während des Zweiten Weltkriegs war Telavåg ein wichtiger Knotenpunkt im illegalen Schiffsverkehr zwischen dem besetzten Norwegen und Großbritannien. Fischer aus diesem kleinen Küstendorf riskierten ihr Leben, um Agenten, Waffen und Flüchtlinge über die Nordsee zu schmuggeln.
Am 26. April 1942 wurden bei einer Razzia in einem Versteck hier zwei deutsche Offiziere erschossen. Die deutschen Vergeltungsmaßnahmen waren verheerend: Jedes Haus im Dorf wurde niedergebrannt, alle erwachsenen Männer wurden in Konzentrationslager in Deutschland deportiert, und die Frauen und Kinder wurden in Framnes in Hardanger interniert. Einunddreißig der Männer kehrten nie nach Hause zurück.
Das Museum erzählt die Geschichte des Nordseeverkehrs und der Tragödie von Telavåg anhand von persönlichen Berichten, Exponaten und einem 25-minütigen Dokumentarfilm. Das Dorf wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut, doch die Geschichte der hier geschehenen Ereignisse bleibt eines der brutalsten Beispiele für kollektive Bestrafung im besetzten Norwegen.
Am 26. April 1942 wurden bei einer Razzia in einem Versteck hier zwei deutsche Offiziere erschossen. Die deutschen Vergeltungsmaßnahmen waren verheerend: Jedes Haus im Dorf wurde niedergebrannt, alle erwachsenen Männer wurden in Konzentrationslager in Deutschland deportiert, und die Frauen und Kinder wurden in Framnes in Hardanger interniert. Einunddreißig der Männer kehrten nie nach Hause zurück.
Das Museum erzählt die Geschichte des Nordseeverkehrs und der Tragödie von Telavåg anhand von persönlichen Berichten, Exponaten und einem 25-minütigen Dokumentarfilm. Das Dorf wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut, doch die Geschichte der hier geschehenen Ereignisse bleibt eines der brutalsten Beispiele für kollektive Bestrafung im besetzten Norwegen.