Molde
🏘️ Ortschaft Nordmøre Küste

Molde

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Molde ist als „Rosenes By“, die Stadt der Rosen, bekannt. Der Spitzname stammt aus dem späten 19. Jahrhundert, als wohlhabende europäische Touristen entdeckten, dass das vom Golfstrom geprägte Klima es ermöglichte, dass Gärten weit nördlicher als erwartet blühten. Auch heute noch werden im Sommer überall Rosen gepflanzt.

Die Hauptattraktion der Stadt ist das „Moldepanoramaet“: 222 Berggipfel, die man in einem einzigen Blick über den Romsdalsfjord hinweg sehen kann. Der beste Aussichtspunkt ist Varden, zehn Autominuten oberhalb des Stadtzentrums. An klaren Tagen reicht das Panorama von den Romsdal- Alpen bis zu den Schneefeldern dahinter.

Das 1961 gegründete Moldejazz ist eines der ältesten Jazzfestivals Europas. Es findet jedes Jahr im Juli (Kalenderwoche 29) statt und füllt die Stadt mit Open-Air-Bühnen, Konzerten in Kirchen und Musik am Wasser. Während des Festivals verwandelt sich das Romsdalsmuseet, eines der größten Freilicht-Volksmuseen Norwegens, in einen Konzertort inmitten historischer Holzgebäude.

Wie Kristiansund wurde auch Molde im April 1940 verwüstet. König Haakon und die Regierung fanden hier Zuflucht, nachdem sie aus Nybergsund und dem Gudbrandsdal geflohen waren. Das berühmte Kriegsfoto, auf dem der König während eines Luftangriffs unter einer Birke steht, wurde hier am 29. April aufgenommen, kurz bevor er mit einem britischen Kriegsschiff nach Tromsø evakuiert wurde. Die Birke, bekannt als „Kongebjørka“, steht noch immer.

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