Maristova ist eine Bergherberge auf 830 Metern Höhe, deren Geschichte mindestens bis in die 1350er Jahre zurückreicht. Es wurde erstmals 1358 als „sælehus“ (Reisendenunterkunft) erwähnt und wahrscheinlich nach der Heiligen Margareta von Antiochia benannt. Bis 1847 befand es sich in öffentlichem Besitz.
Das älteste erhaltene Gebäude ist Margretestuen aus dem Jahr 1791, das während des Baus der Königsstraße als Unterkunft für den Generaldirektor der Straßenverwaltung errichtet wurde. Heute ist es ein privates Museum. Das ursprüngliche Hotel im Schweizer Stil aus dem Jahr 1888 brannte 1976 nieder.
Wenn man die Königsstraße von Osten her entlanggeht, endet hier „De sju skuffelsar“ – die sieben Enttäuschungen. So nannte man diesen Abstieg: Sieben Mal glaubt man, den Fuß des Hügels erreicht zu haben, nur um dann auf einen weiteren Hügel zu stoßen. In der anderen Richtung sind es sieben Scheingipfel, bevor man den Gipfel erreicht.