Litlabø -Bergwerke
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Litlabø -Bergwerke

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Die verlassenen Bergwerksgebäude in Litlabø auf Stord sind die Überreste von Stordø Kisgruber, einem Pyritbergwerk, das von 1907 bis 1968 in Betrieb war. In seiner Blütezeit war dies eines der bedeutendsten Bergwerke Norwegens, in dem Pyriterz für die Schwefelsäureproduktion abgebaut wurde.

Die Zahlen sprechen für sich: 8 Millionen Tonnen Erz über sechs Jahrzehnte, Schächte mit einer Tiefe von bis zu 750 Metern und über 80 Kilometer unterirdische Stollen. Auf dem Höhepunkt der Produktion während des Zweiten Weltkriegs lieferte das Bergwerk monatlich 9.000 Tonnen Erz nach Deutschland.

Diese Verbindung zu Deutschland machte sie zu einem Ziel. Im Januar 1943 führten britische Kommandos die „Operation Cartoon“ durch, einen Überfall auf die Erzaufbereitungsanlagen des Bergwerks. Die Sabotage legte die Produktion vorübergehend lahm, doch das Bergwerk blieb während des gesamten Krieges in Betrieb.

Nach der Stilllegung im Jahr 1968 wurde das Gelände teilweise in ein Bergbaumuseum umgewandelt. Einige der alten Gebäude sind noch heute von der Straße aus zu sehen. Das Dorf Litlabø selbst ist heute klein und ruhig – ein Ort, an dem man erkennen kann, dass hier einst Industrie betrieben wurde, diese aber längst der Vergangenheit angehört.

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