In Lapphaugen wurde der deutsche Vormarsch von Narvik aus nach Norden während des Feldzugs von 1940 endgültig gestoppt. Nach der Einnahme von Narvik am 9. April drangen deutsche Truppen über Gratangen nach Norden in Richtung Harstad vor, wo die norwegische 6. Division ihr Hauptquartier hatte. In Lapphaugen wurden sie von norwegischen Streitkräften aufgehalten. Ein Schneesturm reduzierte die Sicht auf null, und die Deutschen konnten nicht weiter vorrücken. Sie nahmen die Offensive an dieser Stelle nie wieder auf.
Der darauf folgende norwegische Gegenangriff wurde von General Carl Gustav Fleischer koordiniert, dem ersten alliierten Landkommandeur, der die Deutschen im Zweiten Weltkrieg besiegte. Seine Truppen eroberten schließlich gemeinsam mit französischen, britischen und polnischen Streitkräften am 28. Mai 1940 Narvik zurück. Doch Fleischers Geschichte nahm ein tragisches Ende. Im Exil in London geriet er mit der norwegischen Regierung wegen der Strategie in Konflikt. Er wollte aktive Überfälle auf das besetzte Norwegen; diese bevorzugten Vorsicht. In einer für ihn als absichtliche Demütigung empfundenen Maßnahme wurde er nach Kanada entsandt, um dort nicht existierende Streitkräfte zu befehligen. Am 19. Dezember 1942 nahm sich Fleischer das Leben. Als seine Asche nach dem Krieg nach Norwegen zurückgebracht wurde, verweigerte ihm die sozialdemokratische Regierung ein Staatsbegräbnis.
Ein Denkmal in Lapphaugen erinnert an die Schlacht von 1940 und an General Fleischer. Die nahegelegene „Lapphaugen Turiststasjon“ beherbergt ein kleines Museum über die Kriegsjahre in der Region.
Der darauf folgende norwegische Gegenangriff wurde von General Carl Gustav Fleischer koordiniert, dem ersten alliierten Landkommandeur, der die Deutschen im Zweiten Weltkrieg besiegte. Seine Truppen eroberten schließlich gemeinsam mit französischen, britischen und polnischen Streitkräften am 28. Mai 1940 Narvik zurück. Doch Fleischers Geschichte nahm ein tragisches Ende. Im Exil in London geriet er mit der norwegischen Regierung wegen der Strategie in Konflikt. Er wollte aktive Überfälle auf das besetzte Norwegen; diese bevorzugten Vorsicht. In einer für ihn als absichtliche Demütigung empfundenen Maßnahme wurde er nach Kanada entsandt, um dort nicht existierende Streitkräfte zu befehligen. Am 19. Dezember 1942 nahm sich Fleischer das Leben. Als seine Asche nach dem Krieg nach Norwegen zurückgebracht wurde, verweigerte ihm die sozialdemokratische Regierung ein Staatsbegräbnis.
Ein Denkmal in Lapphaugen erinnert an die Schlacht von 1940 und an General Fleischer. Die nahegelegene „Lapphaugen Turiststasjon“ beherbergt ein kleines Museum über die Kriegsjahre in der Region.