Nationalpark Junkerdal
🌲 Natureschutzgebiet Salten Gebirge

Nationalpark Junkerdal

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Schwierig
Junkerdal ist Norwegens botanische Schatzkammer. Der 2004 gegründete Nationalpark erstreckt sich über 682 Quadratkilometer im Inneren von Nordland zwischen Fauske und der schwedischen Grenze. Das Besondere an diesem Gebiet ist das Grundgestein: Marmor und Kalkstein bilden alkalische Böden, auf denen die arktisch-alpine Flora gedeiht, die in ganz Norwegen am artenreichsten ist.

Arten, die anderswo im Land selten oder gar nicht vorkommen, gedeihen hier prächtig. Berg-Adonisröschen, Alpenmohn und Dutzende von Orchideen- und Steinbrecharten bedecken im Sommer die Hänge wie ein Teppich. Seit dem 19. Jahrhundert kommen Botaniker nach Junkerdal, und noch immer werden neue Funde gemacht. Der Kontrast zu den sauren Granitlandschaften, die den größten Teil Nordnorwegens prägen, könnte nicht größer sein.

Der Park hat auch eine menschliche Geschichte. Das alte Geröllfeld von Junkerdalsura, eine chaotische Landschaft aus massiven Felsblöcken, diente während des Zweiten Weltkriegs als Fluchtweg nach Schweden. Flüchtlinge und Widerstandskämpfer überquerten hier die Grenze und navigierten im Dunkeln durch das Gerölllabyrinth. Die Route ist heute ein markierter Wanderweg, und wenn man sie entlanggeht, bekommt man ein hautnahes Gefühl dafür, wie diese Überquerung wohl gewesen sein muss.

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