An einem Hang östlich des Stadtzentrums von Halden, in einer in den Fels gesprengten Kaverne, betrieb Norwegen 60 Jahre lang einen Kernforschungsreaktor. Der Halden-Siedewasserreaktor wurde vom Institut für Energietechnik betrieben und erreichte 1958 die Kritikalität. Er erzeugte 25 Megawatt thermische Leistung und diente der Forschung im Bereich Kernbrennstoffe und Sicherheit, nicht der Stromerzeugung.
Der Reaktor lieferte Daten an Atomaufsichtsbehörden weltweit. Länder wie die Vereinigten Staaten, Japan und mehrere europäische Staaten finanzierten die hier durchgeführten Forschungsarbeiten. Er galt als Aushängeschild der norwegischen Nuklearkompetenz.
Im Jahr 2019 ergab eine Untersuchung, dass Forschungsdaten des Reaktors manipuliert worden waren. Betroffen waren mindestens fünf Forschungsprojekte für vier internationale Auftraggeber, wobei die gefälschten Ergebnisse bis in den Zeitraum von 1995 bis 2003 zurückreichten. Der Skandal untergrub die jahrzehntelange Glaubwürdigkeit und warf ernsthafte Fragen hinsichtlich der Schlussfolgerungen zur nuklearen Sicherheit auf, die aus den manipulierten Daten gezogen worden waren.
Der Reaktor wurde 2018 endgültig stillgelegt. Die Stilllegung wird voraussichtlich rund 50 Jahre dauern und schätzungsweise 21 Milliarden Kronen kosten. Die Anlage ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, gehört jedoch zu den bemerkenswertesten Dingen, die sich hinter den ruhigen Straßen dieser kleinen Grenzstadt verbergen.
Der Reaktor lieferte Daten an Atomaufsichtsbehörden weltweit. Länder wie die Vereinigten Staaten, Japan und mehrere europäische Staaten finanzierten die hier durchgeführten Forschungsarbeiten. Er galt als Aushängeschild der norwegischen Nuklearkompetenz.
Im Jahr 2019 ergab eine Untersuchung, dass Forschungsdaten des Reaktors manipuliert worden waren. Betroffen waren mindestens fünf Forschungsprojekte für vier internationale Auftraggeber, wobei die gefälschten Ergebnisse bis in den Zeitraum von 1995 bis 2003 zurückreichten. Der Skandal untergrub die jahrzehntelange Glaubwürdigkeit und warf ernsthafte Fragen hinsichtlich der Schlussfolgerungen zur nuklearen Sicherheit auf, die aus den manipulierten Daten gezogen worden waren.
Der Reaktor wurde 2018 endgültig stillgelegt. Die Stilllegung wird voraussichtlich rund 50 Jahre dauern und schätzungsweise 21 Milliarden Kronen kosten. Die Anlage ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, gehört jedoch zu den bemerkenswertesten Dingen, die sich hinter den ruhigen Straßen dieser kleinen Grenzstadt verbergen.