Granavollen ist seit jeher ein Ort der Zusammenkunft. Grabhügel, Runensteine und schriftliche Quellen weisen darauf hin, dass dieser Hügel von vorchristlicher Zeit bis ins Mittelalter hinein ein Zentrum religiöser und politischer Macht war. Er ist eine der geschichtsträchtigsten Stätten im norwegischen Hinterland.
Das Herzstück bilden die Søsterkirkene, die „Schwesterkirchen“: zwei nebeneinander stehende Steinkirchen aus dem 12. Jahrhundert. Die größere Nikolaikirche (St.-Nikolaus-Kirche) ist eine Basilika mit massiven romanischen Säulen, die zwischen 1150 und 1200 erbaut wurde und wahrscheinlich als Hauptkirche für den gesamten Bezirk Hadeland diente. Die kleinere Mariakirche (St.-Marien-Kirche) ist eine einschiffige Kirche, die vor 1150 erbaut wurde und möglicherweise eine Klosterkirche oder die örtliche Pfarrkirche von Gran war.
Eine lokale Legende besagt, dass die Kirchen von zwei Schwestern erbaut wurden, die sich so heftig zerstritten hatten, dass sie sich weigerten, unter einem Dach zu beten. Die Geschichte ist zwar nur Volkssage, hat sich aber festgesetzt. Die beiden Kirchtürme sind im Wappen der Gemeinde Gran abgebildet. Granavollen ist zudem eine Station auf dem mittelalterlichen Pilgerweg von Oslo nach Nidaros (Trondheim), und das historische Gasthaus „Granavolden Gjæstgiveri“ empfängt hier seit dem 18. Jahrhundert Reisende.
Im Januar 2019 sorgte Granavollen erneut für landesweite Schlagzeilen, als Ministerpräsidentin Erna Solberg das Gasthaus als Ort für die Unterzeichnung der „Granavolden-Plattform“ wählte – des Koalitionsvertrags, der vier Parteien vereinte: Høyre, Fremskrittspartiet, Venstre und Kristelig Folkeparti. Es war die erste Vier-Parteien-Mehrheitskoalition im Mitte-Rechts-Spektrum seit den 1960er Jahren. Die Wahl dieses historischen Ortes war bewusst getroffen worden: ein Ort, an dem sich Menschen seit über tausend Jahren versammeln, um Differenzen beizulegen.
Das Herzstück bilden die Søsterkirkene, die „Schwesterkirchen“: zwei nebeneinander stehende Steinkirchen aus dem 12. Jahrhundert. Die größere Nikolaikirche (St.-Nikolaus-Kirche) ist eine Basilika mit massiven romanischen Säulen, die zwischen 1150 und 1200 erbaut wurde und wahrscheinlich als Hauptkirche für den gesamten Bezirk Hadeland diente. Die kleinere Mariakirche (St.-Marien-Kirche) ist eine einschiffige Kirche, die vor 1150 erbaut wurde und möglicherweise eine Klosterkirche oder die örtliche Pfarrkirche von Gran war.
Eine lokale Legende besagt, dass die Kirchen von zwei Schwestern erbaut wurden, die sich so heftig zerstritten hatten, dass sie sich weigerten, unter einem Dach zu beten. Die Geschichte ist zwar nur Volkssage, hat sich aber festgesetzt. Die beiden Kirchtürme sind im Wappen der Gemeinde Gran abgebildet. Granavollen ist zudem eine Station auf dem mittelalterlichen Pilgerweg von Oslo nach Nidaros (Trondheim), und das historische Gasthaus „Granavolden Gjæstgiveri“ empfängt hier seit dem 18. Jahrhundert Reisende.
Im Januar 2019 sorgte Granavollen erneut für landesweite Schlagzeilen, als Ministerpräsidentin Erna Solberg das Gasthaus als Ort für die Unterzeichnung der „Granavolden-Plattform“ wählte – des Koalitionsvertrags, der vier Parteien vereinte: Høyre, Fremskrittspartiet, Venstre und Kristelig Folkeparti. Es war die erste Vier-Parteien-Mehrheitskoalition im Mitte-Rechts-Spektrum seit den 1960er Jahren. Die Wahl dieses historischen Ortes war bewusst getroffen worden: ein Ort, an dem sich Menschen seit über tausend Jahren versammeln, um Differenzen beizulegen.