Die Stabkirche von Fantoft wurde ursprünglich um 1150 in Fortun, einem Dorf am Sognefjord, erbaut. Im Jahr 1879 wurde sie durch eine moderne Kirche ersetzt, und die Stabkirche sollte, wie Hunderte andere in ganz Norwegen, abgerissen werden. Konsul Fredrik Georg Gade kaufte sie, ließ sie abbauen und 1883 Stück für Stück nach Fana bei Bergen verlegen.
Am 6. Juni 1992 brannte die Kirche vollständig nieder. Es war der erste Vorfall in einer Welle von Brandanschlägen auf norwegische Kirchen, die mit der Black-Metal-Szene in Verbindung standen und bei denen letztendlich über zwanzig Kirchen zerstört oder beschädigt wurden. Varg Vikernes von der Band Burzum galt als Hauptverdächtiger, wurde jedoch in diesem konkreten Fall freigesprochen, obwohl er wegen der Brandstiftung an vier anderen Kirchen verurteilt wurde.
Die Entscheidung zum Wiederaufbau fiel sofort, doch die Herausforderung war enorm. Seit Jahrhunderten hatte niemand mehr eine Stabkirche gebaut, und die meisten Teile mussten vor Ort anhand alter Vermessungsunterlagen und Zeichnungen von Hand gefertigt werden. Der Wiederaufbau wurde 1997 abgeschlossen. Das ursprüngliche mittelalterliche Kruzifix überstand den Brand und hängt im Inneren.
Was man heute sieht, ist eine originalgetreue Nachbildung, kein mittelalterliches Original. Ob sich ein Besuch dennoch lohnt, hängt von den eigenen Erwartungen ab. Es handelt sich um einen gut gelungenen Wiederaufbau in ruhiger Lage, etwa 6 Kilometer südlich des Stadtzentrums.
Am 6. Juni 1992 brannte die Kirche vollständig nieder. Es war der erste Vorfall in einer Welle von Brandanschlägen auf norwegische Kirchen, die mit der Black-Metal-Szene in Verbindung standen und bei denen letztendlich über zwanzig Kirchen zerstört oder beschädigt wurden. Varg Vikernes von der Band Burzum galt als Hauptverdächtiger, wurde jedoch in diesem konkreten Fall freigesprochen, obwohl er wegen der Brandstiftung an vier anderen Kirchen verurteilt wurde.
Die Entscheidung zum Wiederaufbau fiel sofort, doch die Herausforderung war enorm. Seit Jahrhunderten hatte niemand mehr eine Stabkirche gebaut, und die meisten Teile mussten vor Ort anhand alter Vermessungsunterlagen und Zeichnungen von Hand gefertigt werden. Der Wiederaufbau wurde 1997 abgeschlossen. Das ursprüngliche mittelalterliche Kruzifix überstand den Brand und hängt im Inneren.
Was man heute sieht, ist eine originalgetreue Nachbildung, kein mittelalterliches Original. Ob sich ein Besuch dennoch lohnt, hängt von den eigenen Erwartungen ab. Es handelt sich um einen gut gelungenen Wiederaufbau in ruhiger Lage, etwa 6 Kilometer südlich des Stadtzentrums.