Dælivann ist ein kleiner, nährstoffreicher See, der unterhalb des markanten Kolsås-Hügels in Bærum in einem über 500 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet liegt. An den Hängen oberhalb des Sees wurden etwa 3.000 Jahre alte Felsritzungen aus der Bronzezeit entdeckt, die nicht wie üblich in hartem Granit, sondern in Sandstein eingraviert sind. Das weichere Gestein bewahrt einzelne Schlagspuren als kleine sichtbare Vertiefungen und bietet so einen seltenen Einblick in die Arbeitsweise der Menschen der Bronzezeit. Die Gravuren zeigen Schiffe voller menschlicher Figuren, von denen einige offenbar Helme tragen, sowie einen großen Fußabdruck, eine Hand mit fünf dicken Fingern und Tierfiguren. Im weiteren Umkreis von Dælivann dokumentieren ältere Gravuren den Übergang vom Paddeln zum Rudern im Schiffsbau – ein wichtiger Beleg für maritime Innovationen zur Zeit Christi.
Der See ist zudem die Wiege der Neoromantik in der norwegischen Malerei. Im Sommer 1886 lud der Maler Christian Skredsvig fünf befreundete Künstler auf den Hof Fleskum am See ein: Erik Werenskiold, Gerhard Munthe, Harriet Backer, Kitty Kielland und Eilif Peterssen. Sie malten von morgens bis abends, inspiriert vom sanften Zwielicht der langen Sommernächte. Dies wurde als „Fleskumsommeren“, der Fleskum-Sommer, bekannt. Skredsvigs Gemälde aus dieser Zeit, „Gutten med seljeflöyten“(„Der Junge mit der Weidenflöte“), das einen Jungen am Ufer des Dælivann zeigt, ist eines der bekanntesten Gemälde Norwegens. Drei Jahre später verbrachte auch Theodor Kittelsen, berühmt für seine Troll-Illustrationen, einige Zeit auf dem Hof.
Der Rundweg um den See ist etwa 5 Kilometer lang und von der T-Bahn-Station Gjettum (Linie 3) aus erreichbar. Die Schotterwege rund um den See sind für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, während die Waldwege unebener sind. Der umliegende Wald ist reich an Vogelarten, und vom Gipfel des Kolsåstoppen bietet sich ein Panoramablick über Oslo, Bærum und den Oslofjord.
Der See ist zudem die Wiege der Neoromantik in der norwegischen Malerei. Im Sommer 1886 lud der Maler Christian Skredsvig fünf befreundete Künstler auf den Hof Fleskum am See ein: Erik Werenskiold, Gerhard Munthe, Harriet Backer, Kitty Kielland und Eilif Peterssen. Sie malten von morgens bis abends, inspiriert vom sanften Zwielicht der langen Sommernächte. Dies wurde als „Fleskumsommeren“, der Fleskum-Sommer, bekannt. Skredsvigs Gemälde aus dieser Zeit, „Gutten med seljeflöyten“(„Der Junge mit der Weidenflöte“), das einen Jungen am Ufer des Dælivann zeigt, ist eines der bekanntesten Gemälde Norwegens. Drei Jahre später verbrachte auch Theodor Kittelsen, berühmt für seine Troll-Illustrationen, einige Zeit auf dem Hof.
Der Rundweg um den See ist etwa 5 Kilometer lang und von der T-Bahn-Station Gjettum (Linie 3) aus erreichbar. Die Schotterwege rund um den See sind für Kinderwagen und Rollstühle geeignet, während die Waldwege unebener sind. Der umliegende Wald ist reich an Vogelarten, und vom Gipfel des Kolsåstoppen bietet sich ein Panoramablick über Oslo, Bærum und den Oslofjord.
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