Die kleine Insel Bokn, an der die meisten Autofahrer auf der E39 vorbeifahren, ohne anzuhalten, weist eine überraschend hohe Dichte an prähistorischen Überresten auf. Steinmonumente, Hausfundamente und Grabstätten aus der Stein- und Bronzezeit sind über die Insel verstreut und zeugen davon, dass dies über Jahrtausende hinweg ein bedeutendes Siedlungsgebiet war. Die Lage der Insel im Boknafjord machte sie zu einem natürlichen Knotenpunkt für Küstengemeinden, die vom Fischfang und Handel entlang der geschützten Wasserwege zwischen den Außeninseln und dem Festland lebten.
Zu den prähistorischen Überresten zählen mehrere „Bautasteiner“ (Steinformationen) und freigelegte Hausfundamente, die in der Landschaft noch heute sichtbar sind. Einige der Funde stehen im Zusammenhang mit der charakteristischen Tradition der Phallussteine rund um den Boknafjord, wobei sich der Großteil der rund 80 dokumentierten Exemplare in Norwegen auf diese Region konzentriert.
Die Insel weist zudem Spuren einer ganz anderen Epoche auf. Bei Klepp, in der Nähe von Loden, sind die Überreste einer deutschen Festung aus dem Zweiten Weltkrieg noch immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die Anlage bei Klepp war Teil des Verteidigungssystems, das zusammen mit der Festung Fjøløy im Süden und den Befestigungsanlagen bei Skudeneshavn im Westen sowohl die Einfahrt zum Boknafjorden als auch zum Karmsundet versperrte. Überreste von Bunkern, Munitionslagern, Kommunikationsgräben, Geschützstellungen und Kasernenfundamenten sind im Gelände noch heute zu erkennen.
Zu den prähistorischen Überresten zählen mehrere „Bautasteiner“ (Steinformationen) und freigelegte Hausfundamente, die in der Landschaft noch heute sichtbar sind. Einige der Funde stehen im Zusammenhang mit der charakteristischen Tradition der Phallussteine rund um den Boknafjord, wobei sich der Großteil der rund 80 dokumentierten Exemplare in Norwegen auf diese Region konzentriert.
Die Insel weist zudem Spuren einer ganz anderen Epoche auf. Bei Klepp, in der Nähe von Loden, sind die Überreste einer deutschen Festung aus dem Zweiten Weltkrieg noch immer zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die Anlage bei Klepp war Teil des Verteidigungssystems, das zusammen mit der Festung Fjøløy im Süden und den Befestigungsanlagen bei Skudeneshavn im Westen sowohl die Einfahrt zum Boknafjorden als auch zum Karmsundet versperrte. Überreste von Bunkern, Munitionslagern, Kommunikationsgräben, Geschützstellungen und Kasernenfundamenten sind im Gelände noch heute zu erkennen.