Dieser Felsunterstand auf der Insel Otrøya ist eine der frühesten bekannten menschlichen Siedlungsstätten in der Region Romsdal. Archäologische Ausgrabungen haben Spuren einer Besiedlung aus der Steinzeit zutage gefördert, die etwa 9.500 Jahre zurückreicht. Damals war die Küste hier ein wichtiges Jagd- und Fischereigebiet für frühe Siedler, die nach der letzten Eiszeit entlang der norwegischen Küste nach Norden zogen.
Zu den Funden gehören Werkzeuge aus Feuerstein und lokalem Gestein, Tierknochen sowie andere Abfälle, die Aufschluss über die Ernährung und das Alltagsleben dieser an der Küste lebenden Jäger und Sammler geben. Die Lage des Felsunterstands, versteckt unter einem Felsvorsprung mit Blick auf das Meer, machte ihn zu einem idealen saisonalen Lager: Schutz vor Wind und Regen bei gleichzeitig leichtem Zugang zu den Ressourcen des Meeres.
Heute ist die Stätte mit einer Informationstafel gekennzeichnet. Der Unterstand selbst ist unscheinbar – eher ein natürlicher Felsvorsprung als eine tiefe Höhle. Doch wenn man hier steht und auf dieselbe Küste blickt, die schon die ersten Bewohner sahen, bekommt man ein Gefühl dafür, wie lange Menschen schon von diesem Teil Norwegens angezogen werden.
Zu den Funden gehören Werkzeuge aus Feuerstein und lokalem Gestein, Tierknochen sowie andere Abfälle, die Aufschluss über die Ernährung und das Alltagsleben dieser an der Küste lebenden Jäger und Sammler geben. Die Lage des Felsunterstands, versteckt unter einem Felsvorsprung mit Blick auf das Meer, machte ihn zu einem idealen saisonalen Lager: Schutz vor Wind und Regen bei gleichzeitig leichtem Zugang zu den Ressourcen des Meeres.
Heute ist die Stätte mit einer Informationstafel gekennzeichnet. Der Unterstand selbst ist unscheinbar – eher ein natürlicher Felsvorsprung als eine tiefe Höhle. Doch wenn man hier steht und auf dieselbe Küste blickt, die schon die ersten Bewohner sahen, bekommt man ein Gefühl dafür, wie lange Menschen schon von diesem Teil Norwegens angezogen werden.