Akerøya liegt in der Meerenge zwischen den inneren Inseln von Hvaler – eine Lage, von der aus der gesamte Schiffsverkehr in Richtung Norden nach Christiania kontrolliert werden konnte. Als Bohuslän durch den Vertrag von Roskilde im Jahr 1658 an Schweden fiel, war Norwegens südöstliche Flanke plötzlich ungeschützt. Die Befestigung von Akerøya um 1660 war die unmittelbare Reaktion darauf: Kanonen, Kasernen und eine Garnison zur Bewachung der neuen Grenze.
Am 8. Juli 1716 erlebte die Festung ihr dramatischstes Kapitel. Der schwedische König Karl XII. belagerte die Festung Fredriksten in Halden und hatte seine Versorgungsflotte in der nahegelegenen, engen Meerenge Dynekilen vor Anker gelegt. Der 25-jährige dänisch-norwegische Marineoffizier Peter Wessel Tordenskiold segelte mit nur sieben kleinen Schiffen heran und griff an. In einer fünfstündigen Schlacht zerstörte oder erbeutete er alle 29 schwedischen Transportschiffe, unterbrach damit die Versorgungslinie des Königs und zwang die Belagerung von Halden zum Scheitern. Dies gilt bis heute als einer der kühnsten Seerazzien in der skandinavischen Geschichte.
Die Festung wurde 1744 und 1788 erneut befestigt, verlor jedoch während der Napoleonischen Kriege ihren strategischen Wert und wurde 1807 abgerissen. Die Ruinen blieben über 150 Jahre lang unberührt, bis Freiwillige 1962 mit der Restaurierung der Anlage begannen. Heute ist die Festung Akerøy nur noch mit dem Boot erreichbar, was zu ihrer besonderen Atmosphäre beiträgt. Im Sommer verkehren Fähren von den Häfen von Hvaler aus.
Am 8. Juli 1716 erlebte die Festung ihr dramatischstes Kapitel. Der schwedische König Karl XII. belagerte die Festung Fredriksten in Halden und hatte seine Versorgungsflotte in der nahegelegenen, engen Meerenge Dynekilen vor Anker gelegt. Der 25-jährige dänisch-norwegische Marineoffizier Peter Wessel Tordenskiold segelte mit nur sieben kleinen Schiffen heran und griff an. In einer fünfstündigen Schlacht zerstörte oder erbeutete er alle 29 schwedischen Transportschiffe, unterbrach damit die Versorgungslinie des Königs und zwang die Belagerung von Halden zum Scheitern. Dies gilt bis heute als einer der kühnsten Seerazzien in der skandinavischen Geschichte.
Die Festung wurde 1744 und 1788 erneut befestigt, verlor jedoch während der Napoleonischen Kriege ihren strategischen Wert und wurde 1807 abgerissen. Die Ruinen blieben über 150 Jahre lang unberührt, bis Freiwillige 1962 mit der Restaurierung der Anlage begannen. Heute ist die Festung Akerøy nur noch mit dem Boot erreichbar, was zu ihrer besonderen Atmosphäre beiträgt. Im Sommer verkehren Fähren von den Häfen von Hvaler aus.