Vollen war über 200 Jahre lang ein Schiffbaudorf. Die örtlichen Handwerker der Jensen-Werft bauten am Ufer des Oslofjords alles von Fischerbooten bis hin zu Hochseeschiffen. Ihr berühmtester Auftrag war das Polarschiff „Maud“, das für Roald Amundsen gebaut und 1917 von hier aus zu Wasser gelassen wurde. Amundsen benötigte ein Schiff, das so robust war wie die „Fram“ und denselben ovalen Rumpf hatte, der so konstruiert war, dass er auf dem Eis aufliegen konnte, anstatt von diesem zerdrückt zu werden. Die Werft von Christian Jensen lieferte genau das.
Die „Maud“ befuhr die Nordostpassage und verbrachte Jahre im arktischen Eis, bevor sie 1930 in der Nähe von Cambridge Bay in Kanada sank. Im Jahr 2016 wurde der Rumpf vom Meeresboden geborgen und nach Hause geschleppt. Am 7. August 2018 traf er in Vollen ein und kehrte damit an den Ort zurück, an dem er ein Jahrhundert zuvor gebaut worden war. Das Schiff ruht nun unter einem Schutzdach, während ein dauerhaftes Museum geplant wird.
Das Oslofjord-Museum befindet sich genau dort, wo einst die alte Werft stand, und zeigt Ausstellungen zum maritimen Leben und zu den Traditionen des Bootsbaus entlang des Fjords. Das Dorf selbst ist klein: Holzhäuser, ein Yachthafen und eine Handvoll Restaurants entlang der Uferpromenade. Am Ufer reihen sich alte Sommervillen aus den frühen 1900er Jahren aneinander, die von wohlhabenden Osloer Familien erbaut wurden, die Vollen seit Generationen als Rückzugsort nutzen.
An Sommerwochenenden, wenn das Dorf zum Leben erwacht, kann es schwierig sein, einen Parkplatz zu finden.
Die „Maud“ befuhr die Nordostpassage und verbrachte Jahre im arktischen Eis, bevor sie 1930 in der Nähe von Cambridge Bay in Kanada sank. Im Jahr 2016 wurde der Rumpf vom Meeresboden geborgen und nach Hause geschleppt. Am 7. August 2018 traf er in Vollen ein und kehrte damit an den Ort zurück, an dem er ein Jahrhundert zuvor gebaut worden war. Das Schiff ruht nun unter einem Schutzdach, während ein dauerhaftes Museum geplant wird.
Das Oslofjord-Museum befindet sich genau dort, wo einst die alte Werft stand, und zeigt Ausstellungen zum maritimen Leben und zu den Traditionen des Bootsbaus entlang des Fjords. Das Dorf selbst ist klein: Holzhäuser, ein Yachthafen und eine Handvoll Restaurants entlang der Uferpromenade. Am Ufer reihen sich alte Sommervillen aus den frühen 1900er Jahren aneinander, die von wohlhabenden Osloer Familien erbaut wurden, die Vollen seit Generationen als Rückzugsort nutzen.
An Sommerwochenenden, wenn das Dorf zum Leben erwacht, kann es schwierig sein, einen Parkplatz zu finden.