Kriegsdenkmal in Stille Rom
📜 Geschichte Nordmøre Küste

Kriegsdenkmal in Stille Rom

Auf der Karte öffnen
30 Minuten
⛅ Wetterabhängig
Hier in Røeggen, einem der ältesten Fischerdörfer auf der äußeren Insel Averøy, stehen zwei massive Steinblöcke am Meeresufer. Sie blicken auf den Abschnitt der Hustadvika, an dem sich eine der schmerzhaftesten Tragödien Norwegens während des Krieges ereignete.

In der Nacht des 13. Februar 1944 lagen zwei norwegische Torpedoboote des Widerstands versteckt nahe der Küste, mit dem Auftrag, einen erwarteten deutschen Konvoi abzufangen. Als zwei Schiffe in der Dunkelheit in Richtung Norden auftauchten, griffen die Torpedobootbesatzungen an. Doch die Ziele waren keine deutschen Schiffe. Es handelte sich um den nach Norden fahrenden Hurtigruten-Dampfer „DS Irma“ und das Frachtschiff „DS Henry“, die beide norwegische Zivilisten beförderten. 61 Passagiere der „Irma“ und vier Besatzungsmitglieder der „Henry“ kamen in den eiskalten Gewässern ums Leben.

Das Denkmal mit dem Namen „Stille Rom“ (Stiller Raum) wurde vom Bildhauer Geir Stormoen geschaffen und am 16. September 2002 von König Harald V. enthüllt. Die beiden Blöcke sind aus 1,65 Milliarden Jahre altem Gneis gehauen, der vor Ort aus dem Felsgestein geschnitten und geborgen wurde. Zwischen den polierten Wänden trägt eine Bronzetafel die Namen der Verstorbenen. Wie es auf der Informationstafel vor Ort heißt: Diese Tragödie ist besonders schmerzhaft, weil es Norweger waren, die norwegischen Menschen das Leben nahmen.

Hol dir die kostenlose Xplore-Norway-App

Lass dir jeden Ort beim Fahren automatisch vorlesen, mit Offline-Karten für ganz Norwegen.

  • Automatischer GPS-Audioguide
  • Offline-Karten für ganz Norwegen
  • Kostenlos