Auf der Westseite des Aurlandsfjords, etwa 360 Meter über dem Wasser, ist ein Bauernhof zu sehen, der aussieht, als wäre er an die Felswand geklebt worden. Das ist Stigen. Der Name kommt aus dem Altnordischen: stígr heißt Weg, stigi heißt Leiter. Beides beschreibt, wie man dorthin kommt. Der Aufstieg vom Fjord aus ist fast senkrecht.
Der Hof wurde irgendwann nach dem Schwarzen Tod besiedelt und war bis Anfang der 1960er Jahre in Betrieb, als die letzten Bauernfamilien aufgaben. Im Jahr 1845 lebten hier zwei Familien mit 19 Personen. Sie ernteten 28 Fässer Getreide und 60 Fässer Kartoffeln, hielten 36 Rinder, 34 Schafe und Ziegen und unterhielten jeweils ein Pferd auf einem Bauernhof in den Bergen, den man nur über eine Leiter erreichen konnte.
1992 kaufte ein Amerikaner namens Dee Cunningham einen der Höfe. Er restaurierte die alten Gebäude, fügte neue hinzu und machte aus Stigen ein Sommerreiseziel mit Mahlzeiten und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg dorthin ist nach wie vor mühsam, und das ist auch gut so. Der Weg vom Fjord hinauf ist steil, aber sicher, und er verbindet sich mit dem Wanderweg auf den 675 Meter hohen Beitelen, der den Eingang zum Nærøyfjord markiert. Vom Boot aus ist Stigen einer der meistfotografierten Orte am Aurlandsfjord. Ein winziger Bauernhof auf einem Felsvorsprung, der nichts zu suchen hat, aber dennoch existiert.
Der Hof wurde irgendwann nach dem Schwarzen Tod besiedelt und war bis Anfang der 1960er Jahre in Betrieb, als die letzten Bauernfamilien aufgaben. Im Jahr 1845 lebten hier zwei Familien mit 19 Personen. Sie ernteten 28 Fässer Getreide und 60 Fässer Kartoffeln, hielten 36 Rinder, 34 Schafe und Ziegen und unterhielten jeweils ein Pferd auf einem Bauernhof in den Bergen, den man nur über eine Leiter erreichen konnte.
1992 kaufte ein Amerikaner namens Dee Cunningham einen der Höfe. Er restaurierte die alten Gebäude, fügte neue hinzu und machte aus Stigen ein Sommerreiseziel mit Mahlzeiten und Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg dorthin ist nach wie vor mühsam, und das ist auch gut so. Der Weg vom Fjord hinauf ist steil, aber sicher, und er verbindet sich mit dem Wanderweg auf den 675 Meter hohen Beitelen, der den Eingang zum Nærøyfjord markiert. Vom Boot aus ist Stigen einer der meistfotografierten Orte am Aurlandsfjord. Ein winziger Bauernhof auf einem Felsvorsprung, der nichts zu suchen hat, aber dennoch existiert.