Skarsvåg beansprucht den Titel des nördlichsten Fischerdorfes der Welt für sich – eine Gemeinde mit rund 60 Einwohnern, die sich an eine geschützte Bucht an der Nordküste von Magerøya schmiegt, nur 14 Kilometer von der Nordkap-Klippe entfernt. Zwar wird dieser Anspruch auf den „nördlichsten“ Ort von einer Handvoll Siedlungen auf Spitzbergen und in Russland angefochten, doch Skarsvåg ist zweifellos das nördlichste Dorf auf dem europäischen Festland mit einer ganzjährig aktiven Fischereiflotte.
Das Dorf liegt in einer schmalen Bucht, umgeben von kahlen, vom Wind gezerrten Felsen. Der Fang von Königskrabben ist heute die wichtigste Einnahmequelle, und mehrere Anbieter organisieren vom Hafen aus Königskrabben-Safaris, bei denen man die Krabben vor Ort fängt, zubereitet und verspeist. Die Krabben, die ursprünglich in den 1960er Jahren von der Sowjetunion in die Barentssee eingeführt wurden, haben sich entlang der Küste nach Westen ausgebreitet und sichern heute den Lebensunterhalt von Gemeinden, die andernfalls vielleicht verschwunden wären.
Skarsvåg dient auch als Ausgangspunkt für die Wanderung zum Kirkeporten, einem natürlichen Felsbogen, der den Blick auf die Nordkap-Klippe auf der anderen Seite des Wassers einrahmt. Die Wanderung dauert auf einem markierten Weg etwa 30 Minuten pro Strecke, und an klaren Tagen ist das Foto durch den Bogen eines der bekanntesten Motive Nordnorwegens. Die meisten Autofahrer fahren auf dem Weg zum Nordkap ohne Halt durch Skarsvåg, doch das Dorf, die Krabbensafari und die Wanderung zum Kirkeporten sind zusammen ein lohnenderer Zwischenstopp als die Klippe selbst.
Das Dorf liegt in einer schmalen Bucht, umgeben von kahlen, vom Wind gezerrten Felsen. Der Fang von Königskrabben ist heute die wichtigste Einnahmequelle, und mehrere Anbieter organisieren vom Hafen aus Königskrabben-Safaris, bei denen man die Krabben vor Ort fängt, zubereitet und verspeist. Die Krabben, die ursprünglich in den 1960er Jahren von der Sowjetunion in die Barentssee eingeführt wurden, haben sich entlang der Küste nach Westen ausgebreitet und sichern heute den Lebensunterhalt von Gemeinden, die andernfalls vielleicht verschwunden wären.
Skarsvåg dient auch als Ausgangspunkt für die Wanderung zum Kirkeporten, einem natürlichen Felsbogen, der den Blick auf die Nordkap-Klippe auf der anderen Seite des Wassers einrahmt. Die Wanderung dauert auf einem markierten Weg etwa 30 Minuten pro Strecke, und an klaren Tagen ist das Foto durch den Bogen eines der bekanntesten Motive Nordnorwegens. Die meisten Autofahrer fahren auf dem Weg zum Nordkap ohne Halt durch Skarsvåg, doch das Dorf, die Krabbensafari und die Wanderung zum Kirkeporten sind zusammen ein lohnenderer Zwischenstopp als die Klippe selbst.