Skara Sølvgruver in Øvre Eiker ist das östlichste Silberbergbaugebiet im Bergbaugebiet Kongsberg. Die Lagerstätte wurde 1769 offiziell vom Prospektor Ener Caspersen Kiemp entdeckt, und schließlich wurden zwanzig Schächte angelegt. Der tiefste Schacht, Nr. 14 (auch „Skara Ertzdyb“ genannt), erreichte eine Tiefe von 116 Metern. Zu den Bergwerken gehörten Arbeiterwohnungen, Pferdemühlen, eine Schmiede mit Kohleschuppen, Stallungen und ein Pulvermagazin. Einige Arbeiter pendelten aus Kongsberg an, während andere auf kleinen Gehöften in Lurdalen wohnten. Ein in London ansässiges Unternehmen, die „Skara (Norwegian) Silver Mining Company Ltd.“, unternahm 1862–1863 einen letzten Abbauversuch, gewann jedoch nur etwa fünf Kilogramm Silber. Der Betrieb wurde kurz nach 1900 endgültig eingestellt. Die alten Mineneingänge und Fundamente sind noch heute im Wald zu sehen und durch ein braunes Touristenschild an der örtlichen Straße gekennzeichnet.
📜 Geschichte
Drammen
Wald
Skara-Silberminen
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