Øse ist eine kleine Ortschaft an der E6 in der Gemeinde Gratangen, die an einem strategisch wichtigen Gebirgspass liegt, an dem es zwischen dem 1. und 14. Mai 1940 zu heftigen Kämpfen kam. Norwegische und französische Truppen kämpften darum, die deutschen Stellungen im Tal und in den umliegenden Bergen zu räumen. Die Deutschen leisteten erbitterten Widerstand, und das Gebiet konnte erst am 7. Mai zurückerobert werden.
Das erschütterndste Ereignis ereignete sich hier am 1. Mai 1940. Das norwegische Lazarettschiff „Dronning Maud“, das an beiden Masten deutlich mit Rotkreuzflaggen gekennzeichnet war und über dessen Brückendeck ein großes Rotkreuzbanner gespannt war, näherte sich dem nahegelegenen Kai in Foldvik. An Bord befanden sich 119 Sanitäter, Pferde und Lastwagen. Deutsche Flugzeuge des Lehrgeschwaders 1 griffen es dennoch mit Bomben und Maschinengewehrfeuer an. Achtzehn Besatzungsmitglieder und Sanitäter wurden getötet, 31 verwundet, und das Schiff sank. Nach dem Bombenangriff auf das Lazarettschiff bombardierten dieselben Flugzeuge das Dorf Gratangen und töteten dabei zwei Zivilisten.
Das Wrack der „Dronning Maud“ liegt noch immer dort, wo sie gesunken ist, in der Nähe des Kais bei Foldvik. Am 30. Juli 1989 wurde neben einem aus dem Schiff geborgenen Anker ein Gedenkstein enthüllt. Ein separates Denkmal bei Øse erinnert an die Kämpfe, die entlang dieses Straßenabschnitts stattfanden.
Das erschütterndste Ereignis ereignete sich hier am 1. Mai 1940. Das norwegische Lazarettschiff „Dronning Maud“, das an beiden Masten deutlich mit Rotkreuzflaggen gekennzeichnet war und über dessen Brückendeck ein großes Rotkreuzbanner gespannt war, näherte sich dem nahegelegenen Kai in Foldvik. An Bord befanden sich 119 Sanitäter, Pferde und Lastwagen. Deutsche Flugzeuge des Lehrgeschwaders 1 griffen es dennoch mit Bomben und Maschinengewehrfeuer an. Achtzehn Besatzungsmitglieder und Sanitäter wurden getötet, 31 verwundet, und das Schiff sank. Nach dem Bombenangriff auf das Lazarettschiff bombardierten dieselben Flugzeuge das Dorf Gratangen und töteten dabei zwei Zivilisten.
Das Wrack der „Dronning Maud“ liegt noch immer dort, wo sie gesunken ist, in der Nähe des Kais bei Foldvik. Am 30. Juli 1989 wurde neben einem aus dem Schiff geborgenen Anker ein Gedenkstein enthüllt. Ein separates Denkmal bei Øse erinnert an die Kämpfe, die entlang dieses Straßenabschnitts stattfanden.