Oppdal liegt an der Kreuzung der E6 mit der Rv70, einer Bergstadt zwischen Dovrefjell und Trollheimen. Hier befindet sich eines der größten Skigebiete Norwegens: vier Berge, 13 Lifte, 35 Pisten. Im Sommer lockt der Fluss Driva Rafter und Kajakfahrer an. Die Stadt hat eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, ein Volksmuseum mit 30 Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert und liegt am alten Pilgerweg nach Trondheim.
Westlich der Stadt liegt das Gräberfeld von Vang, Norwegens größter wikingerzeitlicher Friedhof. Auf 700 Metern erstrecken sich fast 900 Grabhügel, die hauptsächlich aus der Zeit zwischen 400 und 1000 n. Chr. stammen. Archäologen fanden hochwertige Schwerter, irische Bronzegegenstände und Schmuck von den Britischen Inseln, was beweist, dass dieses Tal kein Rückzugsgebiet war. Es gab eine weit verbreitete Theorie, dass die Gräber zu Kriegern gehörten, die im Kampf gegen Harald Fairhair während seines Einigungsfeldzuges gefallen waren, aber die Ausgrabungen haben dies inzwischen widerlegt: Es handelte sich um Einheimische, die über mehrere Jahrhunderte hinweg begraben wurden, und zwar um wohlhabende Menschen. Viele der schönsten Funde befinden sich heute im Wissenschaftsmuseum von Trondheim.
Oppdal ist auch der Ausgangspunkt für die norwegische Debatte über die Hüttenkultur. In Stølslia baute der Milliardär Kjell Inge Røkke die vielleicht extravaganteste"Hytte" des Landes: 2.500 Quadratmeter, 15 Kamine, 20 Duschen, 22 Toiletten. Die Gemeinde veranschlagte die Grundsteuer auf 43 Millionen Kronen; die tatsächlichen Baukosten werden auf rund 200 Millionen geschätzt. Røkke kaufte den Hang, den die Fotografen für ihre Aufnahmen nutzten, die Arbeiter unterschrieben Geheimhaltungsvereinbarungen, und die Zeitschrift Se og Hør erwirkte ein Presse-Ethik-Urteil gegen sie wegen der Veröffentlichung von Innenaufnahmen. Die Hütte wurde zu einem Symbol dafür, wie die norwegische Hyttekultur von bescheiden zu absurd wurde. Noch schwerwiegender ist, dass die explosionsartige Entwicklung der Hütten um Oppdal und in ganz Südnorwegen zu einer Zersplitterung des Lebensraums der Wildrentiere geführt hat: Aus zwei bis drei zusammenhängenden Weidegebieten sind 24 isolierte Gebiete geworden.
Westlich der Stadt liegt das Gräberfeld von Vang, Norwegens größter wikingerzeitlicher Friedhof. Auf 700 Metern erstrecken sich fast 900 Grabhügel, die hauptsächlich aus der Zeit zwischen 400 und 1000 n. Chr. stammen. Archäologen fanden hochwertige Schwerter, irische Bronzegegenstände und Schmuck von den Britischen Inseln, was beweist, dass dieses Tal kein Rückzugsgebiet war. Es gab eine weit verbreitete Theorie, dass die Gräber zu Kriegern gehörten, die im Kampf gegen Harald Fairhair während seines Einigungsfeldzuges gefallen waren, aber die Ausgrabungen haben dies inzwischen widerlegt: Es handelte sich um Einheimische, die über mehrere Jahrhunderte hinweg begraben wurden, und zwar um wohlhabende Menschen. Viele der schönsten Funde befinden sich heute im Wissenschaftsmuseum von Trondheim.
Oppdal ist auch der Ausgangspunkt für die norwegische Debatte über die Hüttenkultur. In Stølslia baute der Milliardär Kjell Inge Røkke die vielleicht extravaganteste"Hytte" des Landes: 2.500 Quadratmeter, 15 Kamine, 20 Duschen, 22 Toiletten. Die Gemeinde veranschlagte die Grundsteuer auf 43 Millionen Kronen; die tatsächlichen Baukosten werden auf rund 200 Millionen geschätzt. Røkke kaufte den Hang, den die Fotografen für ihre Aufnahmen nutzten, die Arbeiter unterschrieben Geheimhaltungsvereinbarungen, und die Zeitschrift Se og Hør erwirkte ein Presse-Ethik-Urteil gegen sie wegen der Veröffentlichung von Innenaufnahmen. Die Hütte wurde zu einem Symbol dafür, wie die norwegische Hyttekultur von bescheiden zu absurd wurde. Noch schwerwiegender ist, dass die explosionsartige Entwicklung der Hütten um Oppdal und in ganz Südnorwegen zu einer Zersplitterung des Lebensraums der Wildrentiere geführt hat: Aus zwei bis drei zusammenhängenden Weidegebieten sind 24 isolierte Gebiete geworden.