Måstad ist ein verlassenes Fischerdorf an der exponierten Südküste von Værøy, das nur zu Fuß über einen etwa zweieinhalbstündigen Wanderweg von Sørland aus erreichbar ist. Zu seiner Blütezeit um 1900 lebten hier über 120 Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit Fischfang und Papageientaucherjagd auf den umliegenden Klippen bestritten.
Das Dorf war die letzte Hochburg des norwegischen Lundehunds, einer Rasse, die speziell dafür gezüchtet wurde, in Papageientaucherhöhlen zu kriechen und die Vögel zu holen. In den 1930er Jahren gab es diese Hunde fast ausschließlich noch hier. Ein Staupeausbruch während des Zweiten Weltkriegs hätte sie beinahe vollständig ausgerottet; zeitweise gab es in ganz Norwegen nur noch sechs reinrassige Lundehunde, und jeder heute lebende Hund stammt von dieser Handvoll ab.
Die Schule wurde 1953 geschlossen, die meisten Familien zogen 1959 weg, und der letzte ständige Einwohner starb 1982. Einige Gebäude stehen noch und werden als Sommerhütten genutzt. Der Wanderweg führt durch wildes Gelände mit losem Gestein und büscheligem Gras und endet an einem der stimmungsvollsten Orte der gesamten Lofoten.
Das Dorf war die letzte Hochburg des norwegischen Lundehunds, einer Rasse, die speziell dafür gezüchtet wurde, in Papageientaucherhöhlen zu kriechen und die Vögel zu holen. In den 1930er Jahren gab es diese Hunde fast ausschließlich noch hier. Ein Staupeausbruch während des Zweiten Weltkriegs hätte sie beinahe vollständig ausgerottet; zeitweise gab es in ganz Norwegen nur noch sechs reinrassige Lundehunde, und jeder heute lebende Hund stammt von dieser Handvoll ab.
Die Schule wurde 1953 geschlossen, die meisten Familien zogen 1959 weg, und der letzte ständige Einwohner starb 1982. Einige Gebäude stehen noch und werden als Sommerhütten genutzt. Der Wanderweg führt durch wildes Gelände mit losem Gestein und büscheligem Gras und endet an einem der stimmungsvollsten Orte der gesamten Lofoten.
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