Lysøen – Ole-Bull-Museum
🏛️ Museum Bergen Insel

Lysøen – Ole-Bull-Museum

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Lysøen ist das Inselanwesen von Ole Bull, Norwegens berühmtestem Geiger und wohl bedeutendstem Kulturbotschafter des 19. Jahrhunderts. Er erwarb die Insel im Jahr 1872 und errichtete dort eine Villa, die in Norwegen ihresgleichen sucht: eine Mischung aus norwegischer, maurischer und russischer Architektur, komplett mit einem Turm mit Zwiebelkuppel und aufwendigen Holzschnitzereien. Die Pläne zeichnete er selbst.

Bull war nicht nur Musiker. Im Jahr 1850 gründete er in Bergen Norwegens erstes Nationaltheater und stellte den jungen Henrik Ibsen als dessen ersten Lehrer ein. Bjørnstjerne Bjørnson folgte ihm. Bull unternahm zudem den Versuch, in Pennsylvania eine norwegische Kolonie namens Oleana zu gründen, was jedoch spektakulär scheiterte.

Die 175 Acre große Insel verfügt über 13 Kilometer romantische Spazierwege, Teiche, Pavillons und exotische Bäume, die in den heimischen Kiefernwäldern gepflanzt wurden. Ein 1903 von Bulls amerikanischen Nachkommen errichteter Aussichtsturm thront auf dem höchsten Punkt, 76 Meter über dem Meeresspiegel. Im Jahr 1974 schenkte seine Enkelin die Insel der Gesellschaft zur Erhaltung alter norwegischer Denkmäler. Das Museum wird heute von KODE Bergen betrieben.

Wichtig: Die Villa ist wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen, und das Museumsboot vom Buena-Kai verkehrt im Jahr 2026 nicht. Die Insel selbst ist weiterhin zugänglich, wenn Sie über ein eigenes Boot verfügen. Die Termine für die Wiedereröffnung finden Sie unter kodebergen.no.

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