Der 2004 gegründete Lierne-Nationalpark schützt 333 Quadratkilometer Wildnis an der schwedischen Grenze im nördlichen Trøndelag. Dies ist einer der wenigen Orte in Südskandinavien, an denen alle vier großen Raubtiere – Bär, Vielfraß, Luchs und Wolf – in derselben Landschaft vorkommen.
Der Park wird von borealem Wald geprägt, mit uralten Kiefern- und Fichtenbeständen, die aufgrund des abgelegenen, straßenlosen Geländes der Abholzung entgangen sind. Urwald dieser Art ist in Skandinavien äußerst selten, wo fast alle Tieflandwälder mindestens einmal abgeholzt wurden. Die alten Bäume und das reichlich vorhandene Totholz bieten Lebensraum für Arten, die aus bewirtschafteten Wäldern anderswo verschwunden sind.
Die Kultur der Südsamen ist in der Gemeinde Lierne tief verwurzelt. Das Parkgebiet wird, solange Aufzeichnungen darüber vorliegen, für die Rentierzucht genutzt, und samische Familien treiben ihre Herden noch immer saisonal durch den Park. Die Gemeinde selbst ist eine der am dünnsten besiedelten in Trøndelag, mit rund 1.400 Einwohnern, die über ein Gebiet verteilt sind, das größer ist als die Hauptstädte vieler europäischer Länder.
Der Park wird von borealem Wald geprägt, mit uralten Kiefern- und Fichtenbeständen, die aufgrund des abgelegenen, straßenlosen Geländes der Abholzung entgangen sind. Urwald dieser Art ist in Skandinavien äußerst selten, wo fast alle Tieflandwälder mindestens einmal abgeholzt wurden. Die alten Bäume und das reichlich vorhandene Totholz bieten Lebensraum für Arten, die aus bewirtschafteten Wäldern anderswo verschwunden sind.
Die Kultur der Südsamen ist in der Gemeinde Lierne tief verwurzelt. Das Parkgebiet wird, solange Aufzeichnungen darüber vorliegen, für die Rentierzucht genutzt, und samische Familien treiben ihre Herden noch immer saisonal durch den Park. Die Gemeinde selbst ist eine der am dünnsten besiedelten in Trøndelag, mit rund 1.400 Einwohnern, die über ein Gebiet verteilt sind, das größer ist als die Hauptstädte vieler europäischer Länder.
Schwierig