Nationalpark Láhku
🌲 Natureschutzgebiet Salten Hochebene

Nationalpark Láhku

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Schwierig
Láhku ist Norwegens jüngster Nationalpark auf dem Festland und wurde 2012 gegründet. Der Name in der Sprache der Lule-Sami bedeutet „der Niedrige“ und beschreibt das sanfte Kalksteinplateau zwischen Saltdal und Beiarn in Nordland. Mit einer Fläche von 188 Quadratkilometern ist er zwar kompakt, doch seine Geologie macht ihn zu einem einzigartigen Ort in Nordnorwegen.

Der Park liegt auf einer seltenen Fläche aus Kalkstein- und Marmor-Grundgestein, wodurch eine Karstlandschaft aus Dolinen, Höhlen, unterirdischen Flüssen und Felsflächen aus nacktem, zerklüftetem Gestein entstanden ist. Wasser löst Kalkstein über Jahrtausende hinweg auf und schafft so ein Gelände, das eher dem Burren in Irland ähnelt als dem arktischen Norwegen. Die alkalischen Böden beherbergen ungewöhnlich artenreiche Pflanzengemeinschaften, darunter Arten, die auf dem sauren Gestein, das den größten Teil von Nordland prägt, nicht wachsen können.

Láhku ist eine Kulturlandschaft der Lule-Sami. Der Park liegt in einem aktiven Rentierzuchtgebiet, und die samischen Ortsnamen zeugen von jahrhundertelanger Nutzung. Die Einrichtung des Parks erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der lokalen samischen Gemeinschaft, was ihn zu einem der ersten norwegischen Parks macht, in denen die indigene Landnutzung als zentraler Wert und nicht als nachträglicher Einfall behandelt wurde.

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