Unmittelbar nördlich des Stadtzentrums von Røros verändert sich der Charakter der Landschaft schlagartig. Anstelle von Wald und Ackerland findet man hier Wanderdünen, die wie eine kleine Wüste wirken. Kvitsanden ist das einzige größere Sanddünengebiet im Landesinneren von Mittelnorwegen, und die Einheimischen bezeichnen es manchmal als „die größte Wüste Nordeuropas“, obwohl das Klima für eine echte Wüste viel zu feucht ist.
Der Sand wurde während der letzten Eiszeit durch Schmelzwasser abgelagert, das in einem 35 Kilometer langen Esker-System, das von Femunden über Hådalen bis nach Røros verlief, von Südosten nach Nordwesten abfloss. Was man heute sieht, ist das Ende dieses Eskers: feiner, heller Sand, den der Wind bei günstigen Bedingungen noch immer umherweht. Das Gebiet und Teile des nahegelegenen Evensenegga stehen seit 2004 als Naturschutzgebiet für quartäre Geologie unter Schutz.
Ein Naturlehrpfad verbindet Doktortjønna mit den Dünen, wobei Schilder entlang des Weges die geologische Geschichte erläutern. Es ist ein leichter Spaziergang von der Stadt aus und ein überraschender Kontrast zu der aus Holz erbauten Bergbaustadt, die nur ein Stück weiter die Straße hinunter liegt.
Der Sand wurde während der letzten Eiszeit durch Schmelzwasser abgelagert, das in einem 35 Kilometer langen Esker-System, das von Femunden über Hådalen bis nach Røros verlief, von Südosten nach Nordwesten abfloss. Was man heute sieht, ist das Ende dieses Eskers: feiner, heller Sand, den der Wind bei günstigen Bedingungen noch immer umherweht. Das Gebiet und Teile des nahegelegenen Evensenegga stehen seit 2004 als Naturschutzgebiet für quartäre Geologie unter Schutz.
Ein Naturlehrpfad verbindet Doktortjønna mit den Dünen, wobei Schilder entlang des Weges die geologische Geschichte erläutern. Es ist ein leichter Spaziergang von der Stadt aus und ein überraschender Kontrast zu der aus Holz erbauten Bergbaustadt, die nur ein Stück weiter die Straße hinunter liegt.