Kvitfjell

⛷️ Skifahren Gebirge Gudbrandsdalen

Kvitfjell

180 Minuten
Kvitfjell bedeutet auf Norwegisch "weißer Berg". Dieses Skigebiet gab es erst, als Norwegen den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 1994 erhielt. Lillehammer brauchte eine richtige Abfahrtsstrecke, und so wurde 1990 mit dem Bau dieses Berghangs 58 Kilometer nördlich der Olympiastadt begonnen.

Die Abfahrtsstrecke wurde von Bernhard Russi entworfen, dem Schweizer Olympiasieger, der zum weltbesten Designer olympischer Skipisten geworden ist. Die von ihm hier geschaffene Strecke, Olympiabakken genannt, gilt als eine seiner besten. Sie beginnt oberhalb der Baumgrenze, fällt auf einer Länge von 3 Kilometern 838 Meter ab und enthält Sprünge, bei denen die Fahrer die Länge eines Fußballfeldes zurücklegen. Der "Russi Jump" ist nach seinem Schöpfer benannt.

Die Rennen von 1994 waren dramatisch. In der Abfahrt der Herren schlug der Amerikaner Tommy Moe den norwegischen Favoriten Kjetil André Aamodt um nur vier Hundertstelsekunden. In der Damenabfahrt gewann die Deutsche Katja Seizinger Gold, die Amerikanerin Picabo Street holte Silber. Die Strecke ist seither fast jedes Jahr Schauplatz von Weltcup-Rennen.

Im Gegensatz zum Hafjell, wo die technischen Wettkämpfe stattfanden, wurde das Kvitfjell ausschließlich für die Geschwindigkeit gebaut. Heute hat sich das Skigebiet auf drei Berghänge mit 29 Pistenkilometern ausgedehnt. Es gibt Pisten für alle Könnerstufen, aber die olympische Abfahrt ist an den meisten Tagen für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie ist einer der wenigen Orte, an denen sich Freizeit-Skifahrer auf einer echten Weltcup-Strecke testen können. Bringen Sie scharfe Kanten und Mut mit.

Das Skigebiet öffnet in der Regel als erstes in Norwegen und schließt als letztes, dank der Schneesicherheit und der Beschneiung von 80 % der Pisten. Es ist ruhiger als viele andere Skigebiete in den Alpen, und selbst in der Hochsaison gibt es kaum Warteschlangen. Im Sommer bieten die Berge Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren mit Anschluss an den 90 Kilometer langen Peer-Gynt-Weg.

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