Hokksund ist eine Kleinstadt am Fluss Drammenselva und Verwaltungssitz der Gemeinde Øvre Eiker.
Die meisten Reisenden fahren ohne Halt durch den Ort, doch schon seit über tausend Jahren ist er ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Wikingerzeit lag der Fluss fünf bis sechs Meter höher als heute, was Hokksund zu einem Hafen für Handelsrouten machte, die bis ins Hallingdal und Numedal reichten .
Die meisten Reisenden fahren ohne Halt durch den Ort, doch schon seit über tausend Jahren ist er ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Wikingerzeit lag der Fluss fünf bis sechs Meter höher als heute, was Hokksund zu einem Hafen für Handelsrouten machte, die bis ins Hallingdal und Numedal reichten .
Der Reichtum der Region in jener Zeit zeigt sich am Hoen-Schatz, Norwegens größtem Wikinger-Goldschatz. Im Jahr 1834 stieß ein Landarbeiter namens Halvor Kvernmoen beim Graben eines Entwässerungsgrabens mit seiner Schaufel auf einen Goldring. Der gesamte Fund wog über 2,5 Kilogramm und umfasste 50 Schmuckstücke, 20 Goldmünzen sowie 200 Glasperlen und Halbedelsteine. Die Gegenstände stammten aus ganz Europa und dem Nahen Osten und reichten von der Römerzeit bis ins 9. Jahrhundert.
Sowohl der Finder als auch der Grundstückseigentümer erhielten Belohnungen vom Stortinget. Der Schatz befindet sich heute im Museum für Kulturgeschichte in Oslo, doch eine große Nachbildung von Kvernmoens Spaten steht an einem Kreisverkehr in der Stadt, und am Fundort befindet sich eine Informationstafel.
Als 1623 in Kongsberg Silber gefunden wurde, ordnete der König den Bau einer Straße von dort nach Hokksund an. Sie gilt als Norwegens erste richtige Straße. Die Eisenbahn kam 1866 mit der Randsfjord-Linie nach Hokksund , und der Bahnhof Hokksund ist heute ein Knotenpunkt, an dem die Linien nach Bergen und Sørlandet zusammenlaufen.
Ein weiterer historischer Meilenstein der Stadt ist die Glasmanufaktur Nøstetangen , Norwegens erste, die von 1741 bis 1777 in Betrieb war. Unter Einsatz deutschen und englischen Fachwissens stellte die Manufaktur Kristall und edles Glas her, das mit den besten Produkten Europas mithalten konnte. Der berühmte Kronleuchter in der Kongsberger Kirche stammt von hier. Heute befindet sich im alten Amtsgerichtsgebäude ein kleines Museum, in dem man Originalstücke bewundern und zusehen kann, wie Glas nach traditionellen Techniken geblasen wird.