Der Name bedeutet „Hölle“, und wenn man in die größte der Gletschermulden hinabblickt, versteht man auch warum. Helvete liegt in Espedalen, etwa 65 Kilometer von Lillehammer entfernt, wo der Fluss eine Schlucht in das Grundgestein gegraben und dabei die größten Gletschermulden Nordeuropas hinterlassen hat.
Die Formationen stammen aus dem Ende der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren. Als Schmelzwasser durch Risse im Gletscher strömte, transportierte es Gesteinsbrocken mit sich, die sich wie riesige Bohrer drehten und sich in das Grundgestein bohrten. Die größte Gletschermulde ist 40 Meter tief und hat einen Durchmesser von 25 Metern. Am Rand zu stehen und in diesen zylindrischen Schacht hinabzuschauen, ist ein wahrhaft beunruhigendes Erlebnis.
Der Park wird seit 1954 vom Bauernhof Dalbakken betrieben, als die Familie die Schlucht erstmals für Besucher zugänglich machte. Heute gibt es dort ein Café, das Waffeln, Sauerrahmbrei und gepökeltes Fleisch serviert, und im Sommer finden im Park Wandertheateraufführungen und Konzerte inmitten der Felswände statt. Die Kombination aus dramatischer Geologie und unprätentiöser bäuerlicher Gastfreundschaft verleiht dem Ort einen ganz anderen Charakter als die aufpolierten Besucherzentren anderswo im Gudbrandsdalen.
Die Formationen stammen aus dem Ende der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren. Als Schmelzwasser durch Risse im Gletscher strömte, transportierte es Gesteinsbrocken mit sich, die sich wie riesige Bohrer drehten und sich in das Grundgestein bohrten. Die größte Gletschermulde ist 40 Meter tief und hat einen Durchmesser von 25 Metern. Am Rand zu stehen und in diesen zylindrischen Schacht hinabzuschauen, ist ein wahrhaft beunruhigendes Erlebnis.
Der Park wird seit 1954 vom Bauernhof Dalbakken betrieben, als die Familie die Schlucht erstmals für Besucher zugänglich machte. Heute gibt es dort ein Café, das Waffeln, Sauerrahmbrei und gepökeltes Fleisch serviert, und im Sommer finden im Park Wandertheateraufführungen und Konzerte inmitten der Felswände statt. Die Kombination aus dramatischer Geologie und unprätentiöser bäuerlicher Gastfreundschaft verleiht dem Ort einen ganz anderen Charakter als die aufpolierten Besucherzentren anderswo im Gudbrandsdalen.