Die Fabrikgebäude entlang des Fjords hier in Ikornnes gehören Ekornes, dem größten Möbelhersteller in Skandinavien und dem Unternehmen, das hinter dem Stressless-Sessel steht. Wer schon einmal in einem gesessen hat, weiß, warum er so beliebt ist.
Jens Ekornes gründete das Unternehmen 1934 mit drei Mitarbeitern und einer in Deutschland hergestellten Federmaschine und stellte in einem kleinen Gebäude direkt hier am Wasser Metallfedern für Matratzen und Möbel her. Das Unternehmen wuchs stetig, doch der eigentliche Durchbruch gelang 1971 mit der Einführung des Stressless-Sessels – eines Sessels mit einem patentierten Gleitsystem, das sich den Bewegungen des Körpers anpasst. Er wurde Norwegens erster richtiger Fernsehsessel. Seitdem wurden über 10 Millionen Stressless-Sessel in mehr als 40 Ländern verkauft. Das Werk hier produziert nach wie vor über 1.300 Sessel pro Tag und ist mit über 100 Industrierobotern eine der am stärksten automatisierten Produktionsstätten Norwegens.
Doch Ekornes ist nur ein Teil der Geschichte. Die Gemeinde Sykkylven ist Norwegens Möbelhauptstadt. In den 1940er- und 1950er-Jahren gab es hier rund 120 Möbelwerkstätten. Alles begann, als ein Bauer namens Peter I. Langlo 1908 einen Korbflechtkurs im nahegelegenen Stranda besuchte und anfing, Stühle herzustellen. Sein Erfolg inspirierte die Nachbarn, und schon bald gab es in jedem zweiten Keller einen Möbelbauer. Auch der Tripp-Trapp-Kinderstuhl, entworfen vom Einheimischen Peter Opsvik und hergestellt von Stokke, stammt aus dieser Gegend. Davon wurden ebenfalls über 10 Millionen Stück verkauft. Im Jahr 2018 verkaufte die Familie Ekornes das Unternehmen für 5,1 Milliarden Kronen an den chinesischen Möbelkonzern Qumei, doch die Produktion bleibt hier in Sykkylven.
Die Fabrik selbst ist leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber im Zentrum von Sykkylven gibt es ein kleines Möbelmuseum, das „Møbelmuseet“, das über hundert Jahre lokaler Industriegeschichte abdeckt. Es hat nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, daher sollten Sie sich vorab informieren. Der Ekornes-Showroom, „Ekornes Bua“, befindet sich in Ålesund.
Jens Ekornes gründete das Unternehmen 1934 mit drei Mitarbeitern und einer in Deutschland hergestellten Federmaschine und stellte in einem kleinen Gebäude direkt hier am Wasser Metallfedern für Matratzen und Möbel her. Das Unternehmen wuchs stetig, doch der eigentliche Durchbruch gelang 1971 mit der Einführung des Stressless-Sessels – eines Sessels mit einem patentierten Gleitsystem, das sich den Bewegungen des Körpers anpasst. Er wurde Norwegens erster richtiger Fernsehsessel. Seitdem wurden über 10 Millionen Stressless-Sessel in mehr als 40 Ländern verkauft. Das Werk hier produziert nach wie vor über 1.300 Sessel pro Tag und ist mit über 100 Industrierobotern eine der am stärksten automatisierten Produktionsstätten Norwegens.
Doch Ekornes ist nur ein Teil der Geschichte. Die Gemeinde Sykkylven ist Norwegens Möbelhauptstadt. In den 1940er- und 1950er-Jahren gab es hier rund 120 Möbelwerkstätten. Alles begann, als ein Bauer namens Peter I. Langlo 1908 einen Korbflechtkurs im nahegelegenen Stranda besuchte und anfing, Stühle herzustellen. Sein Erfolg inspirierte die Nachbarn, und schon bald gab es in jedem zweiten Keller einen Möbelbauer. Auch der Tripp-Trapp-Kinderstuhl, entworfen vom Einheimischen Peter Opsvik und hergestellt von Stokke, stammt aus dieser Gegend. Davon wurden ebenfalls über 10 Millionen Stück verkauft. Im Jahr 2018 verkaufte die Familie Ekornes das Unternehmen für 5,1 Milliarden Kronen an den chinesischen Möbelkonzern Qumei, doch die Produktion bleibt hier in Sykkylven.
Die Fabrik selbst ist leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber im Zentrum von Sykkylven gibt es ein kleines Möbelmuseum, das „Møbelmuseet“, das über hundert Jahre lokaler Industriegeschichte abdeckt. Es hat nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, daher sollten Sie sich vorab informieren. Der Ekornes-Showroom, „Ekornes Bua“, befindet sich in Ålesund.