Eidsbugarden

📍 Wahrzeichen Gebirge Jotunheimen

Eidsbugarden

60 Minuten
Eidsbugarden ist eine Bergsiedlung auf 1.065 m Höhe am Ufer des Bygdinsees. Im Sommer kann man auf einer unbefestigten Straße hierher fahren. Im Winter verschwindet diese Straße unter meterhohem Schnee, und die Schneekutsche, mit der Sie vielleicht angekommen sind, ist die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Dies ist einer der historisch bedeutendsten Orte des norwegischen Bergtourismus. Im Jahr 1862 gab der Dichter Aasmund Olavsson Vinje der umliegenden Gebirgskette den Namen Jotunheimen, was in Anlehnung an die nordische Mythologie "Heimat der Riesen" bedeutet. Vor ihm hatte die Region überhaupt keinen Namen. Sechs Jahre später, im Jahr 1868, baute Vinje genau hier eine Hütte. Es war die erste Hütte Norwegens, die nur für den Freizeitgebrauch gebaut wurde. Vinje war auch Mitbegründer des DNT, des Norwegischen Wandervereins. In vielerlei Hinsicht wurde hier also der norwegische Bergtourismus geboren.

Heute heißt die DNT-Hütte hier Fondsbu. Sie hat 100 Betten und wird seit 2002 von derselben Wirtin, Solbjørg Kvålshaugen, geführt. Sie ist in ganz Norwegen als Mor Fondsbu, Mutter Fondsbu, bekannt und wird als die berühmteste Hüttenwirtin des Landes bezeichnet. Das Essen bei Fondsbu stammt aus der Region und ist gut zubereitet. Das ist keine normale Hüttenkost.

Vielleicht fällt Ihnen ein großes rotes Gebäude mit der Aufschrift "Hotel" auf. Das war das Hotel Eidsbugarden. Es hatte eine lange Geschichte, ging aber leider 2021 in Konkurs und ist derzeit geschlossen.

Im Sommer fährt das Boot M/B Bitihorn vom Bygdin Fjellhotell über den Bygdiner See nach Eidsbugarden. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde und 45 Minuten.

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