Tief im Inndalen -Tal östlich von Verdal bewachen eine Reihe von Bergstollen und ein Blockhaus aus Holz den Weg von Schweden her. Die „Værdalske Befestninger“ wurden zwischen 1908 und 1913 errichtet, nur wenige Jahre nach der Unabhängigkeit Norwegens von Schweden im Jahr 1905, als eine schwedische Invasion über die Gebirgspässe als reale Gefahr angesehen wurde.
Der Plan war einfach: eine vorrückende Armee lange genug aufzuhalten, damit die norwegischen Streitkräfte mobilisiert werden konnten. Allein der nördliche Stollen erstreckt sich 90 Meter tief in den Berghang hinein und verfügt über Stellungen für zwei Kanonen und fünf Maschinengewehre. Zusammen umfassen der nördliche und der südliche Stollen fast 200 Meter Tunnel. Weiter talabwärts bei Vaterholmen vervollständigte ein hölzernes Blockhaus die Verteidigungslinie.
Die Befestigungsanlagen wurden in dem Konflikt, für den sie konzipiert waren, nie auf die Probe gestellt. Als 1940 der Krieg nach Norwegen kam, erfolgte der Angriff vom Meer und aus der Luft, nicht über Land aus Schweden. Die Bergstollen sind derzeit wegen Sicherheitsarbeiten geschlossen, aber der Bunker bei Vaterholmen ist für Besucher geöffnet. Die Anlage wird von Forsvarsbygg, der norwegischen Verteidigungsimmobilienbehörde, verwaltet.
Der Plan war einfach: eine vorrückende Armee lange genug aufzuhalten, damit die norwegischen Streitkräfte mobilisiert werden konnten. Allein der nördliche Stollen erstreckt sich 90 Meter tief in den Berghang hinein und verfügt über Stellungen für zwei Kanonen und fünf Maschinengewehre. Zusammen umfassen der nördliche und der südliche Stollen fast 200 Meter Tunnel. Weiter talabwärts bei Vaterholmen vervollständigte ein hölzernes Blockhaus die Verteidigungslinie.
Die Befestigungsanlagen wurden in dem Konflikt, für den sie konzipiert waren, nie auf die Probe gestellt. Als 1940 der Krieg nach Norwegen kam, erfolgte der Angriff vom Meer und aus der Luft, nicht über Land aus Schweden. Die Bergstollen sind derzeit wegen Sicherheitsarbeiten geschlossen, aber der Bunker bei Vaterholmen ist für Besucher geöffnet. Die Anlage wird von Forsvarsbygg, der norwegischen Verteidigungsimmobilienbehörde, verwaltet.