An einer kahlen Felswand nahe des kleinen Flusses Bøla, etwa 20 Kilometer östlich von Steinkjer, befindet sich die wohl berühmteste Felsgravur ganz Norwegens: ein lebensgroßes Rentier mit den Maßen 180 mal 136 Zentimeter, das vor über 5.000 Jahren in den Stein gemeißelt wurde.
Das Rentier wurde 1842 entdeckt, doch es war nicht allein. Seit 1969 haben Archäologen an derselben Felswand rund 30 Figuren gefunden, die sich in vier Gruppen unterteilen lassen. Die größten und auffälligsten stellen einen Bären, einen Elch, einen Seevogel und einen Skifahrer dar. Der Skifahrer, der erst 2001 entdeckt wurde, zeigt einen Menschen, der auf etwas steht, das wie kurze Skier oder Schneeschuhe aussieht, mit Zickzacklinien um die Füße herum. Das Rentier selbst ist ein Weibchen, das mit sorgfältigen Konturen gemeißelt ist, die möglicherweise das Fell darstellen; einige Forscher glauben, dass es Teil eines Fruchtbarkeitskults war.
Die Felszeichnungen stammen aus der Zeit zwischen etwa 3400 und 3200 v. Chr., und die Landschaft sah damals ganz anders aus. Der Snåsavatnet, der See, den man heute sieht, war damals noch Teil des Trondheimsfjords. Der Wasserstand lag 35 bis 40 Meter höher als heute und reichte bis knapp unterhalb der Felswand, an der sich die Felszeichnungen befinden. Die steinzeitlichen Künstler wählten ihre Leinwand bewusst aus: direkt am Wasserrand, mit Blick auf den Fjord.
Die Stätte verfügt über einen Parkplatz, einen kurzen, rollstuhlgerechten Weg und einen Naturpark mit Wanderwegen rund um die Felszeichnungen. Sie stehen Auge in Auge mit Kunst, die älter ist als die ägyptischen Pyramiden.
Das Rentier wurde 1842 entdeckt, doch es war nicht allein. Seit 1969 haben Archäologen an derselben Felswand rund 30 Figuren gefunden, die sich in vier Gruppen unterteilen lassen. Die größten und auffälligsten stellen einen Bären, einen Elch, einen Seevogel und einen Skifahrer dar. Der Skifahrer, der erst 2001 entdeckt wurde, zeigt einen Menschen, der auf etwas steht, das wie kurze Skier oder Schneeschuhe aussieht, mit Zickzacklinien um die Füße herum. Das Rentier selbst ist ein Weibchen, das mit sorgfältigen Konturen gemeißelt ist, die möglicherweise das Fell darstellen; einige Forscher glauben, dass es Teil eines Fruchtbarkeitskults war.
Die Felszeichnungen stammen aus der Zeit zwischen etwa 3400 und 3200 v. Chr., und die Landschaft sah damals ganz anders aus. Der Snåsavatnet, der See, den man heute sieht, war damals noch Teil des Trondheimsfjords. Der Wasserstand lag 35 bis 40 Meter höher als heute und reichte bis knapp unterhalb der Felswand, an der sich die Felszeichnungen befinden. Die steinzeitlichen Künstler wählten ihre Leinwand bewusst aus: direkt am Wasserrand, mit Blick auf den Fjord.
Die Stätte verfügt über einen Parkplatz, einen kurzen, rollstuhlgerechten Weg und einen Naturpark mit Wanderwegen rund um die Felszeichnungen. Sie stehen Auge in Auge mit Kunst, die älter ist als die ägyptischen Pyramiden.