Das Bislett-Stadion ist Norwegens international bekannteste Sportarena, und nur wenige Stadien weltweit können mit seiner rekordreichen Geschichte mithalten. Das Gelände war früher eine Ziegelei, bis die Stadt Oslo es 1898 erwarb und 1908 in einen Sportplatz umwandelte. Das erste richtige Stadion wurde 1922 erbaut.
Im Jahr 1952 war das Bislett-Stadion das Herzstück der Olympischen Winterspiele in Oslo und Austragungsort der Eröffnungs- und Abschlusszeremonien sowie der Wettkämpfe im Eisschnelllauf und Eiskunstlauf. Im Laufe der Jahre wurden auf seinem Eis fünfzehn Weltrekorde im Eisschnelllauf aufgestellt. Doch erst in der Leichtathletik erlangte das Bislett-Stadion seinen wahrhaft legendären Status. Mehr als 65 Weltrekorde wurden auf seiner nachgiebigen, ziegelroten Laufbahn aufgestellt.
Die jährlichen Bislett Games, die seit 2010 Teil der Diamond League sind, finden hier seit 1965 statt und ziehen die weltbesten Athleten an. Der Höhepunkt ist die 1974 eingeführte „Dream Mile“, die zu einem der prestigeträchtigsten Rennen in der Leichtathletik wurde. 1979 durchbrachen zehn Läufer in einem einzigen Rennen zum ersten Mal in der Geschichte die Vier-Minuten-Marke bei der Meile, angeführt von Sebastian Coe. Das britische Trio Coe, Steve Ovett und Steve Cram stellte in Bislett jeweils einen Weltrekord über die Meile auf. Crams Zeit von 3:46,32 aus dem Jahr 1985 hielt jahrelang.
Das alte Stadion wurde 2004 abgerissen und durch eine moderne Arena ersetzt, die 2005 eröffnet wurde und den gleichen Standort sowie die gleiche Atmosphäre bewahrte. Die Kapazität beträgt nun rund 15.400 Zuschauer. Bislett dient auch als Heimstadion für mehrere Osler Fußballvereine und ist Austragungsort für Konzerte. Es liegt zentral, nur einen kurzen Fußweg von Majorstuen oder den Straßenbahnhaltestellen entlang der Thereses gate entfernt.
Im Jahr 1952 war das Bislett-Stadion das Herzstück der Olympischen Winterspiele in Oslo und Austragungsort der Eröffnungs- und Abschlusszeremonien sowie der Wettkämpfe im Eisschnelllauf und Eiskunstlauf. Im Laufe der Jahre wurden auf seinem Eis fünfzehn Weltrekorde im Eisschnelllauf aufgestellt. Doch erst in der Leichtathletik erlangte das Bislett-Stadion seinen wahrhaft legendären Status. Mehr als 65 Weltrekorde wurden auf seiner nachgiebigen, ziegelroten Laufbahn aufgestellt.
Die jährlichen Bislett Games, die seit 2010 Teil der Diamond League sind, finden hier seit 1965 statt und ziehen die weltbesten Athleten an. Der Höhepunkt ist die 1974 eingeführte „Dream Mile“, die zu einem der prestigeträchtigsten Rennen in der Leichtathletik wurde. 1979 durchbrachen zehn Läufer in einem einzigen Rennen zum ersten Mal in der Geschichte die Vier-Minuten-Marke bei der Meile, angeführt von Sebastian Coe. Das britische Trio Coe, Steve Ovett und Steve Cram stellte in Bislett jeweils einen Weltrekord über die Meile auf. Crams Zeit von 3:46,32 aus dem Jahr 1985 hielt jahrelang.
Das alte Stadion wurde 2004 abgerissen und durch eine moderne Arena ersetzt, die 2005 eröffnet wurde und den gleichen Standort sowie die gleiche Atmosphäre bewahrte. Die Kapazität beträgt nun rund 15.400 Zuschauer. Bislett dient auch als Heimstadion für mehrere Osler Fußballvereine und ist Austragungsort für Konzerte. Es liegt zentral, nur einen kurzen Fußweg von Majorstuen oder den Straßenbahnhaltestellen entlang der Thereses gate entfernt.