Auf dem Bauernhof Bardal, etwa 15 Kilometer westlich von Steinkjer, befinden sich auf einer 300 Quadratmeter großen Felsfläche über 400 Felszeichnungen aus einem Zeitraum von viertausend Jahren. Das Besondere an Bardal ist, dass sich Felszeichnungen aus der Steinzeit, der Bronzezeit und der Eisenzeit auf derselben Felswand befinden und dass Menschen von etwa 4000 v. Chr. bis zur Jahrtausendwende immer wieder hierherkehrten, um neue Zeichnungen anzubringen.
Die ältesten Figuren stammen aus der Zeit von 3000 bis 1800 v. Chr. und zeigen Jagdszenen mit bemerkenswerter Detailtreue. Ein Wal erstreckt sich über sechs Meter auf dem Felsen. Ein riesiger Elch überragt Rentiere, Bären, Seevögel und menschliche Figuren. Diese sind naturalistisch und sorgfältig beobachtet dargestellt und wurden von Menschen gemeißelt, die ihre Beute genau kannten.
Die Schicht aus der Bronzezeit, etwa 1800–500 v. Chr., wird von Bootsdarstellungen dominiert. Die größte ist 4,5 Meter lang und weist 90 vertikale Besatzungsleinen auf – eine der größten bekannten Bootsgravuren in Skandinavien. Der Wandel von der Darstellung von Jagdtieren hin zu Booten und Prozessionen spiegelt den Übergang von einer Jäger- und Sammlergesellschaft zu einer auf Ackerbau und Handel basierenden Gesellschaft wider.
Die Stätte ist über die Kreisstraße 285 (FV285) frei zugänglich und verfügt über Informationstafeln. Zusammen mit Bølareinen weiter nördlich und Kvennavika im Westen macht Bardal Innherred zu einem der reichsten Gebiete für Felskunst in ganz Skandinavien.
Die ältesten Figuren stammen aus der Zeit von 3000 bis 1800 v. Chr. und zeigen Jagdszenen mit bemerkenswerter Detailtreue. Ein Wal erstreckt sich über sechs Meter auf dem Felsen. Ein riesiger Elch überragt Rentiere, Bären, Seevögel und menschliche Figuren. Diese sind naturalistisch und sorgfältig beobachtet dargestellt und wurden von Menschen gemeißelt, die ihre Beute genau kannten.
Die Schicht aus der Bronzezeit, etwa 1800–500 v. Chr., wird von Bootsdarstellungen dominiert. Die größte ist 4,5 Meter lang und weist 90 vertikale Besatzungsleinen auf – eine der größten bekannten Bootsgravuren in Skandinavien. Der Wandel von der Darstellung von Jagdtieren hin zu Booten und Prozessionen spiegelt den Übergang von einer Jäger- und Sammlergesellschaft zu einer auf Ackerbau und Handel basierenden Gesellschaft wider.
Die Stätte ist über die Kreisstraße 285 (FV285) frei zugänglich und verfügt über Informationstafeln. Zusammen mit Bølareinen weiter nördlich und Kvennavika im Westen macht Bardal Innherred zu einem der reichsten Gebiete für Felskunst in ganz Skandinavien.