Wenn Sie sich für die norwegische Esskultur interessieren, sollten Sie diesen Namen kennen. Brimiland ist ein Angebot an kulinarischen Erlebnissen und Übernachtungsmöglichkeiten, das von der Familie Brimi ins Leben gerufen wurde und sich rund um den Bergsee Tesse auf 870 Metern Höhe erstreckt.
Die treibende Kraft dahinter ist Arne Brimi – einer der bekanntesten Köche Norwegens. Von 1978 bis 2002 war er Chefkoch im Fossheim Hotel in Lom , nahm 1987 am ersten Bocuse d’Or teil und wurde in den 1990er Jahren durch die Fernsehserie„Gutta på tur“ landesweit bekannt. Im Jahr 2005 wurde er für seinen Beitrag zur norwegischen Esskultur zum Ritter von St. Olav ernannt. Wenn er Ihnen Ihr Essen persönlich serviert, werden norwegische Gäste begeistert sein. Als Ausländer werden Sie einfach denken, dass es der Küchenchef ist.
Seine Philosophie ist einfach: mit natürlichen Zutaten arbeiten, die Rohstoffe respektieren, den ursprünglichen Geschmack finden.
Das Hauptrestaurant ist das „Vianvang“, das Brimi seit 1998 weiterentwickelt hat. Es liegt am Ende einer Schotterstraße – die letzten 500 Meter legt man zu Fuß zurück. Ein Abend dort beginnt gegen halb sieben und kann bis Mitternacht dauern: Champagner auf der Terrasse, mehrgängige Menüs mit Fisch und Fleisch aus lokaler Produktion. Nicht gerade günstig, und man muss rechtzeitig im Voraus reservieren.
Am See liegt „Brimi Sæter“ – ein bewirtschafteter Sommerbauernhof mit Café, Restaurant, Unterkünften und Käseproduktion. Durch große Fenster kann man zusehen, wie die Kühe gemolken und Käse hergestellt wird. Im Jahr 2024 wurde die norwegische Sommerweidewirtschaft in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
In der Nähe befinden sich die Brimi Fjellstugu, eine weitere Berghütte, sowie der Kletterpark Brimiskogen .
Die Familie betreibt außerdem das Hotel und Restaurant „BrimiBue“im Zentrum von Lom.